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Artikel zum Stichwort "Literatur"

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Eine junge Frau sitzt vor einem Bücherregal, hält das Buch Selbstachtung von Toni Morrison in den Händen und lächelt.

Basler Künstlerin La Nefera im Gespräch

Am vergangenen Sonntag fand der GGG-Buchtalk mit Jennifer Perez aka La Nefera statt. Die Basler Rapperin verrät im Gespräch mit Janina Labhardt, wie sie den Hip-Hop mit 17 Jahren für sich entdeckt hat, warum ihre Texte auf Spanisch sind und was sie an Lebensphilosophie vermitteln will.

Ein junger Mensch schaut vor einem Lyrik-Regal in ein Buch

Wie aktuell ist zeitgenössische Lyrik?

Am 14. März 2024 findet ein Lyrik-Talk unter der Gesprächsleitung von Vera Schindler-Wunderlich statt: Drei Dichter:innen präsentieren ihre Gedichte und bieten Hintergrundinformationen dazu. Am 21. März 2024 ist der UNESCO-Welttag der Poesie, der im Zeichen des 100. Todestages von Carl Spitteler begangen wird. Obwohl es viele Events und Plattformen im Literaturgenre Lyrik gibt, rendiert sich der Gedichtbestand in Buchhandlungen nicht.

Ein älterer Herr mit Brille, grauem Schnauz und blauem Kittel liest etwas vor

Schriftsteller und Journalist -minu im Gespräch

Am vergangenen Sonntagmorgen sind viele Interessierte in den dritten Stock im GGG-Schmiedenhof geströmt, um den Buchtalk "Was liest du? Wer bist du?" zu hören. Zu Gast war -minu, der seinen Lieblingskrimi "und dann gab's keines mehr" von Agathe Christie mitbrachte. 

Ein Mann mit Jeans und Kittel sitzt auf einem Podium, dahinter leere Buchregale

BZ-Chefredaktor Patrick Marcolli im Gespräch

Der erste Buchtalk der GGG-Veranstaltungsreihe "Was liest du? Wer bist du?" im neuen Jahr fand am 28. Januar mit Patrick Marcolli statt. Dieser sprach über seine Lieblingslektüre "Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts" von George Parker mit der Moderatorin Ann Meyer. Auch das Publikum war eingeladen, Fragen zu stellen und sich am anschliessenden Apéro mit dem Podiumsgast zu unterhalten.

Ein 44-jähriger Mann mit verschränkten Unterarmen sitzt an einem Tisch. Vor ihm ein Gedichtsband.

Der poetische Gesellschaftskritiker

Dinçer Güçyeter ist ehemaliger Gabelstapelfahrer, schreibt Gedichte und leitet den selbst gegründeten Elif-Verlag im Westen Deutschlands. Am Internationalen Lyrikfestival Basel tritt er an Veranstaltungen und Workshops auf, besonders mit seinem Lyrikband "Mein Prinz, ich bin das Ghetto". Wir haben ihn getroffen, um mehr über seine Lyrik zu erfahren.

Ein Portait einer jungen Frau mit kinnlangen Haaren

Carla Cerda im Portrait

Sie ist Biologin, Übersetzerin Spanisch-Deutsch und Poetin: Die Preisträgerin des Basler Lyrikpreises 2024 Carla Cerda. Mit ungewöhnlichen Veröffentlichungen bei roughbooks stellt die Wissenschaftlerin die Verlegung von Tiefseekabel, die gestörte Nahrungskette in unseren Gewässern und die feministische Dichterin Sor Juana de la Cruz aus Mexiko in einen lyrischen Zusammenhang.

ein Bücherturm, ungeordnet übereinandergestapelte Bücher

Gedichte vom Feinsten

Als Vorgeschmack fürs Internationale Lyrikfestival Basel sendet Radio X eine siebenteilige Gedichte-Serie: Vom 18. bis 24. Januar 2024 präsentieren wir jeweils um 8.00h früh ein lyrisches Werk, das entweder von der:dem Autor:in oder von einer Sprecherin vorgetragen wird.
Alle Lyrikschreibende wirken am Internationalen Lyrikfestival Basel mit, das vom 25. bis 28. Januar 2024 in Basel und Umgebung stattfindet.

Schriftsteller Matthias Zschokke

Buch-Review: Der graue Peter von Matthias Zschokke

Eigentlich müsste Peter unglücklich sein. Sein erster Sohn starb bei der Geburt, sein zweiter Sohn wurde von einem Lastwagen überfahren. Peter fehlt jedoch ein "Empfindungschromosom" und nichts scheint ihn zu berühren. Auf einer Dienstreise übernimmt Peter kurzfristig die Obhut eines kleinen Jungen, welcher alleine reisen soll. Peter und Zéphyr starten eine kleine Abendteuerreise. Dabei schliesst der gefühllose Peter den kleinen Zéphyr immer mehr ins Herz.

Eine Frau mit rot gefärbten Haaren sitzt auf dem Podium der GGG Stadtbibliothek

Pia Inderbitzin im Gespräch

Die Veranstaltung "Was liest du? Wer bist du?" hat am vergangenen Sonntag zum letzten Mal in diesem Jahr im GGG Schmiedenhof stattgefunden. Pia Inderbitzin hat ihr Lieblingsbuch "Spatzen am Brunnen" von Hansjörg Schneider mitgebracht, zudem eigene Geschichten über ihre Zeit als Fasnachtsobfrau, eine Kochreise durch Afrika und über ihre eigene Schreibleidenschaft.

Das Volkshaus wird am Wochenende zur Drehscheibe der Literatur. Bild: Sophie Tichonenko

Das Wochenende steht ganz im Zeichen der Literatur

Von heute bis am Sonntag bereichern zahlreichende Autor:innen aus der ganzen Welt das Literaturfest BuchBasel. Die Besucher:innen können in verschiedenen Workshops, Diskussionen und Talks sich aktiv mitbeteiligen. Das Fokusthema ist das Motto "Ich-Du-Wir." Marion Regenscheit leitet das Festival, welches ein breites Spektrum an Angeboten enthält.

Ein Mann mit einem Buch in der Hand steht in der Bibliothek

CMS-Kulturleiter Claudio Beccarelli im Gespräch

Ein weiterer Talk der Veranstaltungsreihe "Was liest du? Wer bist du?" fand am Sonntag, 29. Oktober im Schmiedenhof der GGG Stadtbibliothek Basel statt. Dort sass Claudio Beccarelli auf dem Podium, der als Leiter der Kulturabteilung der Christoph Merian Stiftung arbeitet. Seine Lieblingslektüre ist unter anderem "Venusschuh" von S. Corinna Bille.

Eine Frau mit schwarz-weissem Oberteil steht vor dem Mikrofon und zieht sich Kopfhörer über

Sarah Eglis Kurzgeschichte mit Bildern und Geräuschen

Die letzte Kurzgeschichte unserer kleinen Serie über einen "veränderten Blickwinkel" stammt von Sarah Egli. Sie kam mit einer grossen Tasche zum Studiotermin, die voll mit Instrumenten und Klangerzeugern war. Ihre Geschichte ist eine Momentaufnahme, wie sie die Welt als frisch diagnostizierte Autistin wahrnimmt.

Ein Schmetterling mit schwarz-blauen Flügeln sitzt auf grünen Blättern

Ich veränderte meinen Blickwinkel und befreite mich von...

Ein weiterer Autor unserer Kurzgeschichten-Serie, der Stephan genannt werden will, ist süchtig nach Genussmittel und Medienkonsum. Eines Tages mache er radikal Schluss damit, was seinen Blickwinkel und seine Lebenseinstellung massgeblich verändert. Weil Stephan anonym bleiben will, spricht die Radio X-Mitarbeiterin Michaela Liechti seinen Text ein.

Eine Frau lacht, hält ein Wasserglas und eine Zigarette in den Händen. Im Hintergrund ist links der Eingang von Radio X.

Annas Weg zum Wissen "ich kann alles schaffen, was ich will"

Die zweite der vier Kurzgeschichten der Serie über das Thema "veränderter Blickwinkel" stammt aus der Feder von Anna Haydn. Sie leidet seit acht Jahren unter schizoaffektiver Störung. Was als ermunternd-lieb gemeinter Zuspruch "“du kannst alles schaffen, was du willst” bei ihr auslöst, schildert sie in ihrem Text.

Ein älterer Herr mit Brille und weissen Haaren lächelt in die Kamera

Elmar Osswalds Kurzgeschichte über sein lebensprägendes Lernerlebnis

Eine Kurzgeschichte lobte die Jury des Schreibwettbewerbs besonders. Es handelt sich dabei um Elmar Osswalds Erkenntnis in der Magadinoebene, als er ein Grenadierzug in der Schweizer Armee anführte. Die Moral seiner Geschichte sticht förmlich aus dem Text. Sie besagt, dass Menschen nur zu Topleistungen fähig sind, wenn ihnen gestatten wird, ihren eigenen Kopf benutzen dürfen.     

Zwei Frauen sind lächelnd vor einem Computerbildschirm vertieft

Kurzgeschichten über kollektive Topleistung, Errungenschaften, Suchtabhängigkeit und Autismus-Diagnose

Autor:innen von Kurzgeschichten reichten in der Mitmachaktion während der Aktionstage Psychische Gesundheit ihre Texte über einen "veränderten Blickwinkel" ein . Die Jury, bestehend aus Freija Geniale und Franziska Rabenschlag, wählte die besten vier davon aus, die Radio X vom 24. bis 27. Oktober 2023 jeweils um 11 Uhr ausstrahlt.

Eine Frau in pinkem Kleid sitzt auf dem Podium der Bibliothek

Reinacher Pfarrerin Florence Develey im Gespräch

Am vergangenen Sonntag fand der vierte Buchtalk der Reihe "Was liest du? Wer bist du?" im Schmiedenhof der GGG Stadtbibliothek Basel statt: Florence Develey brachte ihre Lieblingslektüre "Mittagsstunde" von Dörte Hansen mit. 

D.I.Y. Anleitungen für die Performance Kunst

Kunst kommt nicht vom Können, sondern vom Machen. Das suggeriert jedenfalls die Reihe "Machs" des Online Kulturmagazins FRIDA, welches während einem Jahr elf verschiedene Anleitungen von Kunstschaffenden veröffentlichte, wo Leser:innen selber zu Performer:innen werden konnten. Diese Anleitungen wurden zusammen mit Portraits der Künstler:innen Ende Juni in einem Heft veröffentlicht (via Edition Frida).

Cover von Paradiesische Zustände, Henri Maximilian Jakobs, KiWi Verlag

Paradiesische Zustände

Johann duscht im Dunkeln. Johann meidet Spiegel. Johann versteckt seinen Körper hinter Schichten von Kleidern. Johanns weiblicher Körper ist kein Zuhause, sondern ein Gefängnis. Henri Maximilian Jakobs Roman Paradiesische Zustände erzählt Johanns Geschichte und sein Weg der Transition.

Mit Literatur gegen die Gewalt in Belarus

Was können Autor:innen tun, wenn ein autoritäres Regime ihre Bücher nicht drucken lässt? Das Projekt 33 Bücher für ein anderes Belarus sorgt dafür, dass belarussische Literatur trotz aller Repressionen herausgegeben werden kann, und zwar dank verschiedener Verlage aus anderen europäischen Ländern.

Getriebene, Eigensinnige, Abgehängte, Unsichtbare

Mit Reportagen und Fotostrecken erzählt Klaus Petrus Lebensgeschichten von Menschen, die alle etwas gemeinsam haben: Ein zu viel oder ein zu wenig, um "normal"  zu sein: Zu viel Promille, zu wenig Rente, zu viel Gewicht, zu wenig "von hier". Sein Buch versammelt intime Porträts, die die Menschen nicht einfach zu Stellvertreter:innen von sozialen Phänomenen und Problemen machen, sondern als Individuen erkennbar werden lassen.    

Sára Obmaščíková posiert mit dem Buch der 26 prämierten Texte vor dem Radio X Logo in unserem Studio.

Die zwei Welten

"Licht aus!" war das Thema des Schreibwettbewerbs 2022 der Basler Eule. Kinder- und Jugendautor:innen zwischen zehn und 20 Jahren haben über 250 Texte verfasst. Die 26 besten wurden prämiert und das Buch dazu erschien im Mai dieses Jahres im Christoph Merian Verlag. Wir haben mit Sára Obmaščíková, der Gewinnerin in der Kategorie der Jahrgänge 2010-2012, über ihren Text geredet.

Die Illustration zeigt Figur mit einer Peitsche in der Hand, die eine schwarze Figur schlägt

Schwarz/Weiss: Abschluss, Rück- und Ausblick

Für die heutige HörboX lud unsere Moderatorin Elisa Da Costa sämtliche Projektmitarbeitende von Schwarz/Weiss einzeln zum Gespräch ein. Es geht um den Abschluss der Sendereihe, eine grobe Zusammenfassung der zehn Ausgaben, eine persönliche Bilanz, gewonnene Erkenntnisse, Challenges und um Ideen für zukünfige Schwarz/Weiss-Sendereihen.

Zwei Menschen sitzen links und rechts neben einem Cheminée, spielen Gitarre und präsentieren einen Text. Zuschauende sitzen im Halbkreis vor ihnen und hören gespannt zu.

The Taxi Driver Night

Heute Abend um 20:30 Uhr verwandelt sich die Bühne des ROXY Birsfelden zu einem Taxi. Fahrer ist der Geschichtenerzähler Mbene Mwambene, der mit viel Poesie und Humor unterhält. Beifahrer ist Nello Novela, der die Geschichten mit seiner Gitarre und stimmlich improvisiert begleitet. Das Publikum wird zu den Taxifahrgäst:innen. Die Themen reichen von Politik über Religion bis hin zu lästigen Nachbar:innen oder kulturelle Aneignung.