OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Filmfestival „Frauenstark“ und Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“ starten von Nahom Mehret
24.11.25 Filmfestival Frauenstark!
25.11. ist der internationale Tag Gegen Gewalt an Frauen, am selben Tag startet auch das Filmfestival Fraeunstark zum 9.Mal
Jede zweite Woche stirbt in der Schweiz eine Person infolge häuslicher Gewalt – 75 % davon sind Frauen oder Mädchen. Geschlechtsspezifische Gewalt zeigt sich jedoch nicht nur in diesen extremen Fällen: Sie umfasst auch sexualisierte und psychische Gewalt, Misogynie, strukturelle Benachteiligung und mangelnde Rechte.
Heute, am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, startet in der Schweiz die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“. Das diesjährige Fokusthema lautet „Wege aus der Gewalt“. Gleichzeitig beginnt in Basel das Filmfestival Frauenstark, das in seinem neunten Jahr das Thema Gewalt an Frauen und weiblich gelesenen Personen beleuchtet.
Laut Stella Loeffelholz von IAMANEH Schweiz ist geschlechtsspezifische Gewalt nach wie vor ein Tabuthema, das oft unsichtbar bleibt. „Es fehlt an sichtbaren Beispielen, die zeigen, wie sich verschiedene Formen von Gewalt überwinden lassen“, erklärt sie. Genau hier setzt das Festival an, das neben der Darstellung von Gewalt auch auf die Suche nach Lösungen und Hoffnung fokussiert.
Das Festival eröffnet heute um 18 Uhr im Basler Kino Küchlin mit dem Film „The Exam“. Der Film erzählt die Geschichte von Shilan, einer jungen Mutter in der irakisch-kurdischen Stadt Suleimaniyah, die alles daran setzt, ihre Schwester Rojin vor einer Zwangsheirat zu bewahren. Shilan sieht die einzige Möglichkeit darin, dass Rojin die Aufnahmeprüfung für die Universität besteht, um so dem erzwungenen Schicksal zu entkommen.
Das Filmfestival will nicht nur die verschiedenen Formen von Gewalt an Frauen weltweit zeigen, sondern auch verdeutlichen, dass dieses Problem in allen Kulturen und Gesellschaftsschichten präsent ist – auch in der Schweiz.
Das Festival dauert bis zum 30. November.