OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Album der Woche: Sirens of Lesbos mit Peace
Die Gruppe ‘Sirens of Lesbos’ zeigt uns mit ihrem zweiten Album, "Peace", ein reiches und vielfältiges Werk, das auch nach mehrfachem Hören immer wieder Neues enthüllt. von Dion Monti
23-10-02_ADW_Sirens of Lesbos_Peace_Podcast
Das neue Album von Sirens of Lesbos, Peace. Self released.
Die Berner Gruppe ‘Sirens of Lesbos’ zeigt uns mit ihrem zweiten Album, "Peace", ein reiches und vielfältiges Werk, das auch nach mehrfachem Hören immer wieder Neues enthüllt. Dies können Verspieltheiten in den Texten oder versteckte musikalische Referenzen sein. Das Album ist eine wunderschöne und sorgfältig vorbereitete Reise, die mühelos zwischen Kontinenten wechselt, als wären wir im 21. Jahrhundert mit dem Concorde unterwegs. Wie zurzeit oft in der Pop-Welt, sind die Einflüsse breit gefächert, wobei dieses Album dies auf eine wirklich einzigartig erfolgreiche Weise an die Spitze treibt. Die Einflüsse reichen vom Pop und Rock der 80er und 90er Jahre bis hin zu Hip-Hop, Rap, Funk und Zam-Rock aus den 70ern. Der Song "Run Run Run" ist ein zeitloser Pop-Hit, der in diesem Fall die Produktion und das passende Musikvideo der 80er zeigt, aber auch in jede andere Ära integriert werden könnte.
Auch bei den Zusammenarbeiten hat die Gruppe weit ausgeholt, angefangen beim Produzenten Christo bis hin zum Rapper "Erick the Architect" und der Disco- und Funk-Ikone ‘Bootsy Collins’. Bei der Zusammenarbeit mit Dreamcastmoe, einem Sänger und Songwriter aus Washington DC, sind wir wieder ganz in der Gegenwart und in einer Atmosphäre, die R&B in experimentellen Songstrukturen beherbergt.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Song "Sweet Harmony", in dem sie den Hit der Gruppe "The Beloved" aufgreifen und mit Elementen von Drum and Bass anreichern, ohne den Song dabei nervös wirken zu lassen.
Das Album ist eine mutige und sorgfältige Erforschung einer Gruppe, die offensichtlich viel Mühe darauf verwendet hat, füreinander und für alles, was die fünf Mitglieder zusammenbringt, Raum zu schaffen und aus dieser Synergie etwas besonderes zu schaffen.