OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Album der Woche: Activities von Anna Butterss
Nach zehn Jahren voller Engagements zwischen Pop und Experimental veröffentlicht die Bassistin Anna Butterss ein eigens eingespieltes Debütalbum: «Activities» steht für die Haupt- und Nebengeräusche einer Welt, verwebt in liebliche Melodien, kantiger Elektronik und tief atmendem Jazz. von Mirco Kaempf
Album der Woche - Anna Butterss - Activities
Nach 10 Jahren im Dienste von anderen Musikerinnen veröffentlicht die Bassistin Anna Butterss ein Soloalbum via Colorfield Records.
“I find it almost a little scary to express myself with language [...] but on the bass, I feel at home.”
Anna Butterss stammt aus der australischen Stadt Adelaide, einer Metropole auf der anderen Seite der Erdkugel. Als 21-Jährige schlägt sie Bekanntes in den Wind und macht sich auf in die USA. Seit mehr als zehn Jahren verdient sie als Bassistin in Los Angeles ihren Unterhalt und wandelt dort als Session Musikerin in den verschiedensten Sphären vom Genrekosmos - im Dienste von Stars wie Phoebe Bridgers oder Makaya McCraven, von melodiösem Pop bis hin zu virtuosem Jazz. Dass sie mitlerweile zu einer versierten Musikerin geworden ist, ist ein Understatement. Aber eben: meistens im Dienste von anderen.
Es war erst auf die Einladung von Pete Min, Produzent und Gründer von Colorfield Records, dass sie plötzlich (beinahe auf sich allein gestellt) sich in seinem Studio wiedefand. Die Einladung, sich unverfroren austoben zu dürfen, nahm sie aber gerne an. Es funkte. Sketches wurden schnell zu Kompositionen und Ideen, die sie zum Teil schon über Jahre im Hinterkopf kultivierte, gediehen zu insgesamt zwölf Tracks und wurden zu «Activities» - ihrem Debütalbum. Mit wenigen Features ist ein Blick auf ihr eigens eingespieltes Instrumentarium sehr wohl beeindruckend: Kontrabass, E-Bass, Gitarre, Klavier, Analoge und Digitale Synthesizers, Drums und Drumcomputer, Flöte, und Gesang. Es sind sehr sensible Lieder. Eigentlich Bedroom Pop Songs, aber jazziger, experimenteller, vielleicht verspielter.
Das Debütalbum nimmt Themen von Familie auf, Motive von Fremdheit, Reflektionen zum Ableben von Freunden. «Activities» werden so zu Zwischentönen, die sich in im Laufe des existenziellen Loops abspielen.
«Activities» von Anna Butterss erschien am 8. Juli 2022 via Colorfield Records,