OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Heute: Kaserne x Radio X – Wie geht mehr Awareness in der Clubkultur?
Der Wille seitens Veranstaltenden ist zunehmend spürbar: Gewalt- und diskriminierungsfreie Parties durchführen, Safe Spaces im Nachtleben schaffen. Aber wie lässt sich dieses Vorhaben umsetzen? Radio X lädt heute Abend in der Kaserne zum Wissens- und Erfahrungsaustausch zum Thema „Awareness in der Clubkultur“. von Julia Brogli
22.03.19 Awareness in der Clubkultur
Beitrag zu dem Radio X-Anlass "Awareness in der Clubkultur"
Diskriminierendes und grenzüberschreitendes Verhalten sind in Clubs und an Festivals keine Seltenheit. Dass dem so ist und vor allem auch, dass es ein Problem darstellt, darüber scheinen sich Veranstaltende auch in der Schweiz zunehmend bewusst zu sein. Die Häufung an Social Media-Statements von Einrichtungen, die sich gegen übergriffiges und degradierendes Verhalten aussprechen, sprechen eine klare Sprache. Doch ist das eigentliche Problem damit noch nicht vom Tisch – oder von der Tanzfläche.
Wie können Club- und Festivalbetreibende aktiv gegen Diskriminierung vorgehen? Wie können gewaltfreie Räume, sogenannte Safe Spaces, geschaffen und gewährleistet werden? Was braucht es für Tools? Wo benötigt es ein Umdenken?
Solchen Fragen gehen wir heute Abend gemeinsam mit unseren Podiumsgäst:innen Kelly Tuke, Ka-Raba, Marcel Bisevic und Meg10 auf den Grund. Sie alle sind selbst in der Veranstaltungsbranche tätig und in dem Bereich Awareness sehr fundiert.
Kelly Tuke organisiert Events und Parties sowie Workshops und Schulungen, in denen sie ihr Wissen und ihre Skills zu der Thematik Awareness teilt und gemeinsam mit ihren Kund:innen individuelle Konzepte für gewalt- und diskriminierungsfreie Räume erarbeitet.
Ka-Raba ist DJ und Teil des OKRA-Kollektivs. Hierbei handelt es sich um ein Basler Kollektiv, das diskriminierungsfreie Parties von und für BIPoC organisiert.
Meg10 aka Gizem Adiyaman ist im Berliner Nachtleben eine feste Grösse. Sie ist DJ, Veranstalterin von queer-feministische Parties und Podcasterin. Auch war sie jahrelang Teil des Female-DJ-Duos Hoe_mies, durch das sie grosse Bekanntheit erlangte.
Marcel Bisevic ist der Musikchef der Kaserne Basel.
Nach dem Podium lädt die Veranstaltung zum gemeinsamen Austausch und Feiern ein. Hinter den Turntables stehen Meg10 und Apinti vom OKRA-Kolletiv.
Der Event findet heute ab 20 Uhr im Rosstall in der Kaserne statt.