OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Film im Kultkino Atelier: Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit
Barbara Buser ist Architektin, Stadtkuratorin, Pionierin der Nachhaltigkeit und fleissige Unternehmerin. 2024 hat sie für ihre Arbeit den Kulturpreis der Stadt Basel erhalten. Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und verwandelt ehemalige Industrieareale mit wiederverwendeten Materialien in nachhaltige, lebendige Lebensräume. Ein Interview zum Dokumentarfilm "Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit" (Kultkino Atelier). von Danielle Bürgin
26.04.15 Barbara Buser Dokumentarfilm
Barbara Buser ist Architektin, Unternehmerin, Stadtkuratorin und Pionierin der Nachhaltigkeit.
Gross geworden ist Barbara Buser im Gundeli. Ihre Grosstante war Physik- und Mathematiksforscherin, die Grossmutter war Herzspezialistin. So wuchs Barbara Buser mit starken weiblichen "role models" auf. Dies prägte sie und verhalf ihr als Architektin zu Mut und Durchsetzungsvermögen in einer Männerdomäne.
2020 erhielt sie den Meret Oppenheim Preis. Sie studierte an der ETH und arbeitete in Kooperation mit der Technischen Hochschule im Sudan und Tanzania bevor sie in der Schweiz ihre Visionen für zukünftiges Bauen anfing umzusetzen.
Im Gundeli, wo Barbara Buser heute noch lebt, hat sie eines ihrer wichtigsten Arealentwicklungsprojekte umgesetzt: das Gundeldingerfeld. Auch für die Umgestaltung der Markthalle oder ganz aktuell für die Entwicklung des Franck Areals , wo 2024 das Tanzhaus Basel eröffnet wurde, ist Barbara Buser und ihr Team verantwortlich.
Mit ihrem Wegbegleiter Eric Honegger hat Barbara Buser vier Firmen im Bereich Architektur und Kreislaufwirtschaft (die heute eine Genossenschaft bilden) gegründet:
- Baubüro insitu
- Unterdessen (Zwischennutzungen)
- Zirkular (Bauen im Kreislauf)
- Denkstatt (Projekt- und Stadtentwicklung)
Hinzu kommen rund 20 bis 25 Projektfirmen, erfahrt man im Film.
Für Barbara Buser ist die Methode der Wiederverwendung von Materialien (Re use) die sinnvollste Art zu bauen. Sie sieht darin einen "weiblichen Zugang" im Gegensatz zu Recycling, wo viel Energie reingesteckt wird. Dinge reparieren, putzen, wieder verwenden sei die nachhaltigste Lösung. "Es braucht mehr Frauen in der Bauwirtschaft. Die Welt würde anders aussehen, wenn Frauen wirklich teilhaben würden", so Barbara Buser im Interview mit Radio X. Heute ist sie über 70 Jahre alt und will sich langsam zur Ruhe setzen.
Zum Dokumentarfilm Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit im Kultkino Atelier.