OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Album der Woche: "Jaime" von Brittany Howard
Zum ersten Mal zentriert die Alabama Shakes Sängerin alles um sich selber: Neben hochstehendem Soul und Gospel machen experimentelle Jazz-Freakouts und aufbegehrende Lyrics das Solodebüt zu einem Triumph! von Mirco Kaempf
Album der Woche Podcast Brittany Howard
Die Alabama Shakes Sängerin geht in sich und wirkt geradezu kosmisch. Ihr Debüt-Soloalbum teils freakig und experimentell, ist ein Genuss.
Gewidmet hat Brittany Howard dieses Album ihrer mit 13 Jahren verstorbenen Schwester Jaime. Diese hatte ihr beigebracht, wie man einen Song schreibt und Gitarre spielt. Tugenden, die sie nun erstmals dafür verwendet in sich zu gehen und die ganze Musik um sich selber kreisen lässt. "Jaime" ist hiernach ein zutiefst persönliches Album mit einer politischen Strahlkraft: Wo sie im Song Georgia ein Mädchen besingt, dass sich in die Kollegin ihrer Schwester verliebt, geht es in Goat Head darum, wie ihrem schwarzen Vater ein solcher Tierkopf in das Auto gelegt wurde, nur weil er eine weisse Frau geheiratet hat. "'Cause mama is white / And daddy is black / When I first got made / Guess I made these folks mad". Es sind durchaus abrechnende Songs, denen allerdings immer auch eine Message des Optimismus unterliegt. Übrigens: In Basel wird die Sängerin an der Baloise Session zu sehen sein; am 29. Oktober teilt sie sich die Bühne mit Michael Kiwanuka.