OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Twerking Globis, Migros Resti und die Frage: War Andy Warhol fällig?
Sie sind obszön, lassen Globi twerken und philosophieren über Valerie Solanas. Morgen Abend spielen Jessica Jurassica & Mia Nägeli als CAPSLOCK SUPERSTAR im Rahmen des 'Queer Saturday' im Humbug, ab 20:30 Uhr. Für lost souls und aktivistische Crowds, die wissen, dass Argumente manchmal besser mit Beats unterstrichen werden. von Mirco Kaempf
25.02.14 CAPSLOCK SUPERSTAR im Humbug
Morgen spielen CAPSLOCK SUPERSTAR aka Jessica Jurassica & Mia Nägeli Tracks von ihrem neuen Album, im Rahmen von 'Queer Saturday' im Humbug Club.
Capslock Superstar – das sind die intellektuellen Partygirls Jessica Jurassica und Mia Nägeli, welche seit 7. Februar das neue Album Capslock Superstar Zwei am Start haben. Die insgesamt sieben tracks lehnen sich dabei an Deep House an, tragen aber auch eine ordentliche Portion Punk-Attitüde in sich. Dabei liefert es auch reichlich Stoff für Diskussionen. So fragen wir die beiden im Interview bspw, ob es eine gute Idee war, Andy Warhol abzuknallen (spoiler für Studien zur Traumatherapie von Judith Lewis Herman: Gewaltfantasien ja, explizite Gewalt nein).
Neben Valerie Solanas wird auf Künstler:innen und Personen Referenz genommen wie Louise Bourgeois, Jack Kerouac, Eckhart Tolle oder Queen Elizabeth. Es geht um Crop Tops, TikTok, das Migros-Restaurant und das Bundeshaus. Was infantil und dumpf wirken mag, entpuppt sich schnell als scharfe Kritik und feinfühlige Poesie. Wenn das amerikanische 'L.A.' gleichzeitig zum Schweizerdeutschen 'Ellai' wird, oder wenn Spoken-Word-Passagen von Gefühlen handeln, wo das Ich sich mit der Grossstadt verschmilzt , als wäre sie ein eigenes Wesen – dann sind das literarische Ergüsse. welche inmitten der 'Eurotrash' Ästhetik inspirierend sind.
Am Ende weiss möchte man will applaudieren für die rhetorische Faust, die gegen die schweizerische Politik erhoben wird. Gleichzeitig möchte man 'cringet' man ein wenig beim Autotune. Und irgendwie fühlt man sich dann doch ziemlich ertappt – als Internetkind, das die Pubertät längst hinter sich gelassen hat, sich politisch und gesellschaftlich aber immer noch ziemlich lost fühlt/fühlen muss. Queer Saturday: CAPSLOCK SUPERSTAR Albumrelease - Special Guests ZENY. & ENL - Support by Landjäger*innen, Doors: 2030 // Humbug