OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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CIVIC Radio - Public Space
Ein Public Space zieht unterschiedliche Menschen mit diversen Backgrounds an. Auch CIVIC ist ein Ort an dem verschiedene Gruppierungen aufeinander treffen. von Danielle Bürgin
22.06.02 Episode 2
Was bedeutet ein Public Space? Welche Herausforderungen gibt es? Welche Chancen bestehen, einen Raum für alle zu gestalten?
CIVIC soll auch von der Öffentlichkeit genutzt werden. Doch wie kann man all den unterschiedlichen Interessen gerecht werden? Wie lassen sich auch die Bedürfnisse der Nachbar:innen des Kunstcampus in das Geschehen einbinden? Fragen mit denen sich unsere Interview-Gäste auseinandersetzen.
Aylin Yildirim Tschoepe ist Architektin, Anthropologin und Gender Studies-Expertin. Sie unterrichtet an der HGK und kennt sich auf dem Freilagerplatz (Dreispitz) aus. Über CIVIC sagt sie: "Der Freilagerplatz ist in dem Fall kein Ort, der tags und nachts lebt. Es gibt den Campus, und es sind wenig Anwohner:innen aussenrum. Die Frage wäre also, wie können wir Angebote schaffen, um die Umliegenden mehr einzubinden".
In unserer zweiten Episode unterhalten wir uns auch wieder mit Studierenden. Selma Ermadinger, die Szenografie studiert, hat für CIVIC den neuen Neonschriftzug entworfen, der über dem Eingang des Hochhauses zu sehen ist. Sie spricht von Identifikation mit einem Raum: "Es ist wichtig, dass man keine Berührungsängste hat, um einen Ort zu nutzen. Man muss sich damit identifizieren können, um hingehen zu wollen".
Diana Thern ist angehende Innenarchitektin. Während der Architektur Woche Basel war sie mitverantwortlich für die Szenografie einer Ausstellung zum Thema "Reale Räume". Diana Thern betont, dass sie Räume entwickeln möchte, in denen sich die Menschen wohl fühlen. Das war auch das Ziel der Ausstellung, welche mit Materialien, wie gebrauchten Paletten und Kissen gestaltet wurde. Der Raum sollte auch zum gemütlichen Verweilen einladen.
Welche anderen Ideen den beiden Studierenden wichtig sind, hört ihr in unserer zweiten CIVIC Radio Episode.