OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Musik verbindet – Ein zweites Leben für alte Instrumente
Congonnexion sammelt heute in Basel Instrumente für Musiker:innen in der Demokratischen Republik Kongo – für mehr Musik und Austausch auf Augenhöhe. von Lea Kamber
25.08.09 Congonnexion
Bringe deine alten Instrumente zu Congonnexion und schenk ihnen ein zweites Leben
Heute von 16 bis 20 Uhr kann man im Quartiertreffpunkt Kaserneareal in Basel alte Instrumente abgeben. Dazu gibt es kongolesisches Essen und Musik. Gesammelt werden vor allem Gitarren, Bässe und Schlagzeuge, die nach Kinshasa und Boma in der Demokratischen Republik Kongo verschifft werden.
Dort sind Musik, Rhythmus und Alltag eng miteinander verwoben. Viele Musiker:innen müssen ihre Instrumente jedoch teuer mieten, was den Zugang erschwert. Zwar bauen einige selbst Instrumente – wie die international bekannten Bands Kokoko! oder Fulu Miziki –, dennoch bleibt der Bedarf an klassischen, gut spielbaren Instrumenten.
Die Idee zu Congonnexion entstand während einer Residency in Kinshasa. Daraus wurde eine Initiative von Kulturinteressierten und Musikschaffenden aus Basel, St. Louis und dem Kongo selbst. Ziel ist es, den Austausch zwischen Musiker:innen zu fördern und den Zugang zu Instrumenten zu erleichtern – nicht als klassische Hilfsaktion, sondern als Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Wer also ein funktionierendes Instrument hat, das nicht mehr im Einsatz ist, kann es heute vorbeibringen – und ihm so ein zweites Leben schenken.