OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Neues von Courtney Barnett, Surfbort, Mandy Indiana, Barry Can't Swim und 24 Kiara
Die Radio X Musikredaktion stellt dir wöchentlich ihre schönsten Neuentdeckungen genauer vor. Die Rubrik “Früsch” gibt es live jeden Donnerstag um 14 Uhr und in der Wiederholung am Sonntag um 16 Uhr. von Mirco Kaempf
Nach dem instrumentalen Album End Of The Day (2023) erscheint im Frühling mit Creature Of Habit das erste neue Vocal-Album der nonchalanten Liedermacherin Courtney Barnett seit Things Take Time, Take Time (2018).
Nach der ersten Single „Stay In Your Lane“ folgt nun „Site Unseen“, ein typischer Barnett-Indie-Rocker mit Harmoniegesang von Katie Crutchfield (Waxahatchee).
“I tried three separate times over two years to track this song… It was an honour to have her sing on Site Unseen.”
Surfbort melden sich mit „Reality Star“ zurück, ihrem ersten Album seit Keep On Truckin’ (2021) und dem Debüt auf TODO Records. Im Song selber reflektiert sich Frontsängerin Dani Miller selbst, wie sie mit 19 Jahren allein durch NYC spazierte und sich einredete, mit dem Ghost von Kurt Cobain zusammenzusein:
“This song is my way of romanticizing the chaos of a world that’s lost its mind.”
Im Februar erscheint mit „URGH“ das zweite Album der Manchester Band Mandy, Indiana. Nach „Magazine“ folgt nun „Cursive“, ein treibender, rhythmusfokussierter Track zwischen Noise, Pop und Dance. Diesmal sei der Track ein kollaborativer Ansatz vorausgegangen:
“It was exciting having everyone bring their own ideas to the table… a bit of a step into the unknown for us as a band.”
Barry Can’t Swim veröffentlicht mit „Chala (My Soul Is On A Loop)“ einen neuen Track aus seiner Late Night Tales-Compilation, die am 6. März erscheint. Der Mix umfasst 20 Tracks und erscheint im Anschluss an sein zweites Album Loner.
“I was absolutely buzzing when I got asked to do Late Night Tales. Over the moon.”
Die Compilation zeigt seine Einflüsse abseits des Clubs – von House-Klassikern bis zu atmosphärischer Electronica.
Das Lausanner Trio 24 KIARA verbindet Elektro, Pop und Indie-Rock mit roher Garage-Energie. Die Texte – auf Französisch und Englisch – sind direkt, emotional und ungefiltert. Mit „Brainrot“ liefern sie eine bissige Abrechnung mit Social Media, Dauer-Scrolling und digitaler Überforderung. Neben der ästhetisierten Abstumpfung im Song benennen sie dabei auch gravierende Phäneme der Zeit: "shadow banning communities. Toxic masculinity. You say and I believe But how much is true in reality?"