OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Dan Flavin - Ein pastelliger Trip durch die Räume des Kunstmuseums
Die neue Sonderausstellung im Kunstmuseum Basel kommt zeigt sich mit viel leerem Raum, weissen Wänden und ein paar Leuchtstoffröhren aus dem Baumarkt. Und die Ausstellung ist so schön, dass man eigentlich gar nicht mehr heraus möchte. von Mirco Kaempf
24.03.02 Dan Flavin
Das Kunstmuseum Basel zeigt in einer neuen Sonderausstellung Werke des amerikanischen Minimal Art Künstlers Dan Flavin in 'Widmungen aus Licht'
Das minimalistische Konzept von gewöhnlichen Leuchtstoffröhren, die in Primärfarben ganz besondere Stimmungen erzeugen, wurde vom Autodidakt Dan Flavin von den 1960er bis in die 1990er Jahre präzisiert und perfektioniert. Der amerikanische Künstler wird heute der Minimal Art Strömung zugerechnet, wobei die Wirkung seiner Kunst ziemlich maximal erscheint. Dabei ist der Ausgangspunkt ist immer derselbe: Die Leuchtstoffröhren sollten handelsüblich erhältlich sein. Die Farben sind dabei eigentlich von Anfang an festgelegt - Rot, Blau, Gelb, Grün und verschiedene Weisstöne. In der Nähe einer Wand platziert, eingesteckt und fertig ist das Kunstwerk. Obwohl der Begriff "Kunstwerk" bei Dan Flavin weniger beliebt war. Ihm gefiel eher: Situationen.
Die "Situationen", die jetzt auch im Kunstmuseum Neubau gezeigt. Trotz aller visuellen Attraktivität drängt sich dann aber trotzdem die Frage auf, was der inhaltliche Wert dieser Situationen ist? Dan Flavin hat immer wieder gesagt, "es ist, was es ist", habe also keine tiefere Bedeutung. Hinter den Titeln fügte er immer wieder Widmungen an. Etwas, das gerade heute resoniert? So sehr kommunizieren wir alle über LED-Bildschirme und schicken uns Widmungen oder Nachrichten aus Licht einander zu.
Ein Rahmenprogramm, das das Kunstmuseum Basel organisiert, bietet weitere Lesarten: Zum Beispiel mit Walking Tours zusammen mit dem Kollektiv Hotel Regina ab Ende März oder Listening Sessions, dreimal jeweils Mittwochs. Beginnend mit dem Dubstep-Pionier Code9, der nächsten Mittwoch, am 6. März, über Minimal Music sinniert und sich in einem Set davon inspirieren lässt.
Dan Flavin - Widmungen aus Licht, zu sehen bis am 18. August 2024 im Kunstmuseum Basel.