OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Album der Woche: Good Luck von Debby Friday
Ziemlich heavy ist das Debütalbum der nigerianisch-kanadischen Musikerin Debby Friday. Nach EPs Bitchpunk und Death Drive wirkt Good Luck geradezu als Zuruf an uns Hörer:innen. Wer ihre Musik hört, braucht starke Nerven - wird aber belohnt mit off the rails RnB im industrial Kleid. von Mirco Kaempf
Album der Woche: Good Luck von Debby Friday
Die nigerianisch-kanadische Musikerin/Produzentin veröffentlicht ihr Debütalbum via Sub Pop Records.
Gewissen Tracks hört man an, dass Debby Friday auch Erfahrung hinter den DJ Decks hat. I Got It ist eine Acidladung aus dem Bilderbuch, unterlegt mit verführerisch-treibenden Lyrics. Hier nennt sie sich selbst: Freaky Friday, Debby Doomsday, Debby Heat. Überhaupt ist das ganze Album überstreut mit Ausschweifungen über & für sich selbst. Geschrieben habe sie viele der Tracks für ihr jüngeres Ich, das noch viel mit Issues "gleich eines Bildungromans" zu tun gehabt habe. So steht in den Liner Notes: "[she] embarked on what would turn out to be the first of a few of her coming-of-age stories -- a wave of bildungsromans. “Personal issues: mental health stuff, substance abuse stuff, stupid love”. So sehr Debby Friday der Industrial-Ästhetik umhergeht, gibt es auch bemerkenswerte Ausnahmen. Und dies gleich zu Beginn. Im zweiten Track des Albums So Hard To Tell gibt sie ihre Variante einer Schmalz-Pop-Ballade zum Besten, die gemischt mit dem typischem Doom & Freak-Appeal einer selbstbewussten (und wonnenhaften) Aufbegehrung gleichkommt. Wem dies zu kitschig ist, findet hingegen Freude an Tracks wie Safe, in dem Debby Friday ihre Stimme runterpitcht und hexerische Dunkelsprechereien an den Tag legt: "Dark descent, I took you as my lover / Second cover, I held you close and closer, gave you full disclosure / You better run for cover, motherfucker!". Good Luck ist durch und durch eine Meisterklasse in Attitüde zeigen. Erschienen via Sub Pop am 24. März 2023.