OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Der poetische Gesellschaftskritiker
Dinçer Güçyeter ist ehemaliger Gabelstapelfahrer, schreibt Gedichte und leitet den selbst gegründeten Elif-Verlag im Westen Deutschlands. Am Internationalen Lyrikfestival Basel tritt er an Veranstaltungen und Workshops auf, besonders mit seinem Lyrikband "Mein Prinz, ich bin das Ghetto". Wir haben ihn getroffen, um mehr über seine Lyrik zu erfahren. von Janina Labhardt
24.01.28 Dinçer Güçyeter online
Kulturtipp
Dinçer Güçyeters Inspiration für seine Texte schöpft er aus dem Alltag. Als Beispiel präsentiert er ein Gedicht von einer Alltagsbegegnung, als der Erzähler eine Papierverpackung in eine Mülltonne werfen wollte und daraufhin der "Besitzer" dieser Tonne mit einer Anzeige droht. Der Text endet mit "Deutschland, diese Menschen sind vor Panzern geflohen, die du produziert hast".
Der Gedichtband "Mein Prinz, ich bin das Ghetto" von Dinçer Güçyeter behandelt dessen anatolischen Wurzeln, Briefe seines Vaters, Kindheitserinnerungen mit Kahlrasur und Bescheidung. Kurz darauf spannt Dinçer Güçyeter den Bogen zur aktuellen Situation in Asylzentren und in die Prostituiertenszene in Istanbul.
Im Mai 2021 erschien der 89-seitige Band mit historischen Fotografien und handschriftlichen Notizen. Die siebte Auflage kam im April 2023 heraus.