OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Die Hexenjagd nimmt ihren Lauf
Um die eigene Haut zu retten, bezichtigt eine Gruppe junger Frauen ihre Mitmenschen der Hexerei. Was sich in tragischerweise Ende des 17. Jahrhundert in Salem, Massachussets abgespielt hat, wurde 1953 von Arthur Miller als Bühnenstück verfasst. In einer Neuinszenierung von Robert Icke feierte die Hexenjagd nun auch in Basel Premiere. von Mirco Kaempf
19.01.15 Die Hexenjagd
In der neuinszenierten Hexenjagd lässt Regisseur Robert Icke der Paranoia freien Lauf. Wie schon 1953 in Arthur Millers Original wird die wahre Geschichte um die Salem Witch Trials im 17. Jahrhundert nacherzählt.
In einer Theokratie bestimmt der Glaube die Politik. In diesem Gefüge läuft Zucht und Ordnung der Freiheit den Rang ab. So geschehen im amerikanischen Dorf Salem um 1692/93. Als eine Gruppe junger Frauen und Mädchen plötzlich im Verdacht der Ketzerei stehen ergreifen sie die Flucht nach vorn und beschuldigen Andere der Hexerei. Bald werden Unschuldige inhaftiert und gar an den Galgen gestellt.
Diesen tragischen Ereignissen gab der amerikanische Autor Arthur Miller im Jahre 1953 eine Bühne. The Crubible ("Die Hexenjagd") galt als Parabel zur Kommunistenverfolgung in der Ära des US Präsidenten Joseph McCarthy.
Unser Redakteur Mirco Kaempf sass der Premiere am Freitag bei, Die Hexenjagd (neuinszeniert von Regisseur Robert Icke) spielt im Schauspielhaus des Theater Basels. Kommende Spieldaten findet ihr hier.