OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Die iranische Revolution: Frau, Leben, Freiheit
Zahlreiche Iraner:innen protestieren täglich auf den Strassen und stellen sich gegen das iranische Regime. Sie sind todesmutig und bereit, Opfer zu bringen: Unter Lebensgefahr legen sie öffentlich ihren Hidschab ab und erheben ihre Stimme gegen die Regierung in Teheran. Zwei Iranerinnen in der Diaspora sprechen über die europäische Solidarität und ihre Hoffnung. von Janina Labhardt
23.04.27 für online X-Plus Iranische Revolution
X-Plus
Zum Einen berichtet die iranische Tänzerin Sanaz Ghorbani, die seit November 2019 in Paris lebt, wieso sie das macht, was im Iran unter Höchststrafe steht: tanzen. Ihre Hoffnung auf ein freies Leben in ihrem Heimatland, wo ihre Familie lebt, sei unermesslich gross, sagt sie. Ihr Engagement für die aktuelle Revolution beinhaltet, zu tanzen und auf den Strassen von Paris zu demonistrieren. Dass eine Rückkehr in Iran unmöglich sei bzw. sie bei der Einreise sofort festgenommen würde, ist ihr klar. Trotzdem habe sie sich in der aktuellen Protestbewegung ganz bewusst für diesen Weg entschieden. Denn schweigen sei für sie keine Option.
Zum Anderen stellt sich die iranische Komponistin und Sängerin aus Wien vor: Golnar Shahyar. Sie hat einen Song komponiert, der übersetzt heisst: "Sag meiner Mutter, sie habe keine Tochter mehr". Das expressive Stück gilt in der aktuellen iranischen Protestwelle als Hymne. Mit ihrer Band spielte es Golnar Shahyar anlässlich des Konzerts am 20. März im Foyer des Theater Basels. Im Gespräch berichtet sie von ihrem Leben und ihrer Sicht auf die iranische Revolution.