OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Mehr Kunst für weniger Kleider
Diese Woche findet in Basel zum ersten Mal die Revolution Fashion Week statt, ein alljährliches Event des Vereins «Fashion Revolution». Ziel davon ist es, anhand verschiedener Aktionen und künstlerischer Veranstaltungen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Zustände in der Modeindustrie zu lenken dabei aktiv mit allen Beteiligten an einer Verbesserung zu arbeiten. von Julia Brogli
22.04.06 Fashion Revolution Week 2022 Basel
Beitrag zur Fashion Revolution Week Basel
Ziel des Vereins Fashion Revolution ist es unter anderem, durch Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit mehr Transparenz in der Fashion-Industrie zu generieren. Denn Transparenz entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette sei der erste Schritt, um einen nachhaltigen Wandel in der Art und Weise wie Kleider produziert und genutzt werden, herbeizurufen.
Gegründet wurde «Fashion Revolution» vor 9 Jahren von zwei Frauen in London als Reaktion auf den Zusammensturz des Rana Plaza- Gebäudes in Bangladesch. Das Rana Plaza war ein grosser Fabrikkomplex, in dem Kleider für dutzende Modemarken hergestellt wurden. Bei dem Unglück kamen über 1100 Menschen ums Leben, 2500 weitere wurden verletzt.
Die Fashion Revolution Week wird jedes Jahr rund um den Jahrestag des Zusammensturzes von Rana Plaza in zahlreichen Städten weltweit durchgeführt. Dieses Jahr zum ersten Mal auch in Basel.
Fashion Revolution Parcours
Die 27 Stationen, bestehend aus Boutiquen, Ateliers, Werkstätten und Second-Hand Shops, präsentieren nachhaltig produzierende Brands oder nachhaltig produzierte Produkte und bieten teilweise auch noch Dienstleistungen wie Änderungsservices an.
Solidar Sew Art Project
Kunstschaffende aus verschiedenen Sparten wie Mode, Textil, Installationskunst und Fotografie, beteiligen sich an dem Solidar Sew Art Project, um gemeinsam der Thematik der Überproduktion auf künstlerische Art und Weise Ausdruck zu verleihen.
Dafür wird in der Voltahalle ein zwei Tonnen grosser Haufen mit Kleidern aus der Altkleidersammlung aufgetürmt. Die Kleider werden dann sortiert und für die Kreation diverser Art-Projekte verwendet.
Die Kunstobjekte und Installationen, welche dabei entstehen werden dann am Samstag an der «Solidar Sew Art Celebration» präsentiert.
Im Rahmen des «Solidar Sew Art Projects» wird zusätzlich auch noch ein Projekt durchgeführt, bei dem ein «mobiler Stickrahmen» die Passant:innen in den Einkaufsmeilen Basels, wie in der Freien Strasse, zum gemeinsamen Sticken einlädt. Hierbei soll vor allem auch das Thema des Entschleunigens angesprochen und verdeutlicht werden.
Upcycling Workshop
Dieser wird in Kooperation mit dem Institut für Textiles Forschen angeboten und bietet dir die Möglichkeit, alt gewordene Kleidungsstücke neu aufzuwerten und zu personalisieren. Es wird geflickt, gestickt und genäht – Stattfinden tut der Event am Samstagnachmittag.
Genauere Informationen zu den verschiedenen Veranstaltungen findest du hier.