OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Fresh Window: Von Schaufensterdekorationen und Kunst im Museum Tinguely
Als erste Museumsausstellung präsentiert das Museum Tinguely mit Fresh Window die Verbindung und Geschichte zwischen Schaufensterdekoration und bildender Kunst. Dabei lernen wir nicht nur die Vielschichtigkeit dieses Themas kennen, sondern auch die weniger bekannte Seite namhafter Künstler:innen wie Robert Rauschenberg oder Jasper Johns. Auch Jean Tinguely gehört zu den Kunstschaffenden, die in jungen Jahren das Handwerk der Schaufensterdekoration erlernten. von Danielle Bürgin
24.12.17 Fresh Window im Museum Tinguely
Auf eine Zeitreise durch die Schaufensterdekoration und ihre kunsthistorische Bedeutung
Andy Warhol hat als junger Künstler ebenfalls sein Geld mit Schaufensterdekoration verdient, wobei er ungern davon sprach. Beiträge von rund 40 Künstler:innen aus dem 20. und 21. Jahrhundert werden in der aktuellen Ausstellung des Museum Tinguely zum Thema Schaufenster und Kunst gezeigt.
Darunter befindet sich auch der Londoner Konzeptkünstler RIP Germain. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit Schwarzer Geschichte und Kultur. Im Museum Tinguely präsentiert RIP Germain eine vielschichtige Arbeit: eine Skulptur aus verschiedenen Objekten, wie beispielsweise einer Rolllade, auf die ein Graffiti mit dem Sensenmann gesprayt wurde, oder eine Art Altar mit Spielzeugautos und seltenen Rap-Magazinen – viele Referenzen an die Hip-Hop-Subkultur.
Wir haben mit RIP Germain über den Begriff False Front gesprochen – also über Geschäfte, bei denen sich hinter einer scheinbar perfekten Fassade etwas ganz anderes verbirgt, als man vermutet. RIP Germain ist einer von zahlreichen Künstler:innen, die sich mit der Kulturgeschichte rund um Schaufensterdekoration und bildende Kunst auseinandersetzen.
Fresh Window bis zum 11. Mai im Museum Tinguely im Rahmen der Ausstellung Fresh Window zu sehen.