OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Lustvoller Aktivismus: Fun Feminism im Kunstmuseum Gegenwart
In ihrer aktuellen Ausstellung Fun Feminism beleuchtet das Kunstmuseum Basel Gegenwart die spassige und lustvolle Seite des Feminismus. von Julia Brogli
Fun Feminism präsentiert einen humorvollen Blick auf den Feminismus und stellt so einen Gegenbeweis zu dem Narrativ dar, dass Feminismus stets ernst und verbissen sei. Gezeigt werden rund 40 Werke, zwei Handvoll davon stammen aus der eigenen Sammlung des Kunstmuseums. Die beiden Künstlerinnen Senam Okudzeto und Claudia Müller waren es, die mit der Idee aufgekommen sind, die Sammlung nach feministischen Werken abzuscannen – denn Kunst von Frauen* sind in Museen noch immer untervertreten. Gemeinsam mit den beiden Kuratorinnen Maja Wismer und Alice Wilke haben sie die Sammlung durchforstet und die ausgelesenen Werken mit Leihgaben internationaler und Schweizer Künstler:innen ergänzt, die in der Ausstellung gegenseitig in einen Dialog treten.
Zu sehen sind unter anderem Plakate des feministischen Künstler:innenkollektivs Guerilla Girls, Lynda Benglis’ Wandplastik "Foxtrott, Pippilotti Rists Pickelporno" oder die Gruppenausstellung "I Only Feel Pretty When I Have My Ovulation", von den Künstlerinnen Aline Stalder, Nadine Cueni, Katharina Kemmerling und Katrin Niedermeyer.
Dabei hat Fun Feminism aber nicht nur die Absicht, zum Schmunzeln anzuregen, die Ausstellung wirkt auch lustvoll und bestärkend. Frauenkörper werden in ihrer ganzen Vielfältigkeit präsentiert, die weibliche Lust zelebriert, Geschlechterrollen hinterfragt und neu definiert.
Du kannst Fun Feminism noch bis am 19. März 2023 im Kunstmuseum Basel Gegenwart besichtigen.