OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Lärmig, destruktiv, melodiös und naiv: Good Morning Blues von Roy & the Devil's Motorcycle
Sie sind eine der langjährigsten Gitarrenbands der Schweiz und brillieren mit einem einmaligen Flair für Outsider Blues Sensibilitäten. Die vormals vergriffene und nun neu aufgelegte Debüt EP von Roy & the Devil's Motorcycle aus dem Jahre 1996 ist ein aus der Zeit gefallener Genuss. von Mirco Kaempf
21.01.07 Good Morning Blues by Roy & The Devil's Motorcycle
Vor rund 25 Jahren veröffentlichten Roy and the Devils Motorcycle ihre im DIY Stil aufgenommene EP Good Morning Blues. Voodoo Rhythm Records hat sie neu aufgelegt.
Wer Vergleiche zu ähnlichen musikalischen Erzeugungen ziehen will, der endet bei Naturgewalten: Die Scheibe klingt weder veraltet noch modern. Aufgenommen im Bandraum/Luftschutzbunker der drei Stähli Brothers und drummer Oliver, beschwört die Band die Geister von Leadbelly, Sky Bird and the Fish of Hope (via The Godz), Bahngleisen, Thuner Unterführungen und versuchen sich an Kassettencollagen. Die fünf darauf enthaltenen Songs klingen dementsprechend sperrig. Wer den Mix aus Lärm, sehnsüchtigen Vocals und die rythmische Monotonie überdauert, wird belohnt mit einer wohl leicht manischen Reise, die so ganz anders und absolut radiountauglich ist, soweit Hörgewohnheiten gehen. Check it out via Bandcamp / Voodoo Rhythm Records