OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Grosser Rat sagt JA zum Gesamtpaket der Basler Clubförderung
Mit 84 JA-, sechs NEIN-Stimmen und 2 Enthaltungen hat der Grosse Rat am Mittwochmorgen die Staatsbeiträge zur Basler Clubförderung im Rahmen der Umsetzung der Trinkgeldinitiative bewilligt. Der Entscheid für das dreiteilige Fördermodell fiel somit sehr deutlich aus. Neben Programm- und Infrastrukturförderung sollen auch Mittel in eine neue Tandemstelle fliessen, die zur Vermittlung zwischen Anwohner:innen, Behörden und Clubs dienen wird. von Danielle Bürgin
23.11.08 JA zur Clubförderung im Grossen Rat
Basel leistet Pionierarbeit: Die Förderung der Clubkultur und der Einsatz eines Nachtmangements ist schweizweit einzigartig.
Letzterer Punkt des Regierungs-Ratschlags zur Umsetzung der Clubförderung hat auch für kritische Stimmen im Grossratssaal gesorgt. Unter anderem Jenny Schweizer (SVP) und David Jenny (FDP) waren gegen das Tandemmodell, welches aus einer szenennahen Stelle (Nachtmanager:in) beim Verein Kultur und Gastronomie sowie aus einer neuen Verwaltungsstelle in der Abteilung Kultur Basel-Stadt bestehen wird.
Trotzdem überwogen die JA-Stimmen zum Gesamtpaket der Clubförderung bei der Abstimmung im Grossen Rat sehr deutlich. Und so waren auch zahlreiche Clubkulturschaffende beim Apero vor dem Grossen Rat am Mittag in Feierlaune und haben auf das positive Abstimmungsresultat angestossen. Grosse Erleichterung und Freude, drückt auch Kultur Stadt jetzt! (Initiativkomitee Trinkgeldinitiative) in seiner Medienmitteilung aus: Mit der Förderung der Nachtkultur wird ein zentrales Anliegen der Trinkgeld-Initiative umgesetzt. Gleichzeitig wird damit vier Jahre nach der Einreichung der Unterschriften für die Initiative, der politische Prozess der Umsetzung mit der Annahme der Clubförderung abgeschlossen.
Bis die neuen Stellen zur Umsetzung des neuartigen Clubkultur-Fördermodells besetzt werden, und Anträge für die Fördergelder gestellt werden können, wird es wohl noch eine Weile dauern. "Es wird wohl Winter 2023 bis Frühjahr 2024", sagen Vertreter:innen des Musikbüro Basel respektive vom Verein Kultur und Gastronomie, die bei der Umsetzung der Clubförderung tragende Rollen spielen werden.
Gesamthaft sollen knapp 2,9 Million (2023 bis 2026) in die Basler Clubkultur fliessen. Dieses Fördermodell ist schweizweit einzigartig.