OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Holladioooh!
Heidi ist schon lange nicht mehr nur eine Schweizer Romanfigur, das ist ein ganzes Universum an Filmen, Serien, Comics, Bilderbüchern und sogar einem Freizeitpark in Graubünden, dem Heidiland. Was es allerdings bisher noch nicht gab: Ein Ballett zu Heidi. Richard Wherlock hat sich für seine letzte Inszenierung als Ballettdirektor am Theater Basel für die Geschichte um das Mädchen in den Bergen entschieden - und umschifft dabei die Klippen des Kitsches ziemlich gut. von Paul von Rosen
22.05.11 Kulturtipp Heidi
"Heidi" von Richard Wherlock im Theater Basel
Um einen neuen Blick auf die Romanvorlage von Johanna Spyris aus dem 19. Jahrhundert zu bekommen, hat sich Wherlock konzentriert auf das, was für ihn die Essenz der Geschichte ist: Heidi ist ein Mensch, der mit seiner eigenen Herzlichkeit das Beste in anderen Menschen hervorruft. Der Regisseur nennt sie einen Katalysator. Durch Tanz zu zeigen, wie Heidi andere Figuren aus ihrem Trott rausbringt, wie sie selbst den mürrischen Alpöhi für sich gewinnt, das ist für Wherlock das Interessante. Tino Marthaler und Alain Pauli wurden damit beauftragt, die Musik für das Ballett zu komponieren, während Wherlock sich daran machte, die Handlung so zu kondensieren, dass das Stück keine Überlänge bekommt. Dann Musik, Bühnenbild, Handlung und Tanzchoreographie zu einer aufeinander abgestimmten Einheit zusammenzuführen, das bedeutete viel Arbeit, deren Ergebnis sich sehen lassen kann: Mit den herausragenden Tänzer:innen der Ballettkompanie und einem Sound, der sphärische Klänge, Folkloreinstrumente und Technobeats zu einem Gewebe formt, hat Wherlock es geschafft, einen neuen Blick auf eine für auserzählt gehaltene Geschichte zu werfen.
Hier findest du die Termine und Ticktes für "Heidi" am Theater Basel.