OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Pinselstriche werden zur spirituellen Erfahrung
Das Kunstmuseum Basel zeigt in der Ausstellung 19 E. 21st St. Six Large Paintings ein Querschnitt des Schaffens von Künstler Helmut Federle. Einem weit gereisten, kontemplativen und etwas pessismistischen Zeitgenossen. von Mirco Kaempf
19.06.02 Helmut Federle
Bekannt geworden als der 'amerikanische Schweizer Maler' geht es Helmut Federle aber um mehr als um den so oft dargestellten abstrakten Expressionismus der Nachkriegsjahre. - Aktuell zu sehen im Kunstmuseum Basel
"Eine Gesellschaft in der es mehr Künstler gibt als Landwirte, ist eine kranke Gesellschaft."
Die Ausbildung absolvierte Helmut Federle an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel, für Aufsehen erregte er allerdings als Maler in seinem New Yorker Atelier, an der 19 East, 21st Street in Lower Manhattan. Dort entstanden Werke wie das damals viel diskutierte (und vom Kunstmuseum Basel angekaufte) Asian Sign aus dem Jahr 1980. Immer ging es dem Maler jedoch um mehr, als um die blosse Repetition des Abstrakt-Expressionistischen Stils seiner amerikanischen Vorgänger. Vielmehr geht es Helmut Federle in der Kunst um die Suche nach Spiritualität. So zieht er viele Lehren aus buddhistischen Schriften und erklärt bspw, dass absolute Harmonie [in einem Bild] nicht existiert.
Josef Helfenstein zu Untitled, 1990 (Helmut Federle)
Josef Helfenstein spricht über die Kunst Helmut Federles über das Werk "Untitled, 1990"