OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Die innere Wüste von Inezona erklingt heute im Reneé
Die zehn Songs auf ihrem neuen Album A Self-Portrait sind untermalend wie ein Filmsoundtrack. Ein Soundtrack vielleicht zu ihrer Zeit in jener alten Mühle, wo das Album eingespielt wurde, im Jahr 2020. Ein Soundtrack vielleicht, zum Innenleben von Ines Brodbeck; der inneren Wüste, von Inezona. von Mirco Kaempf
22.06.02 Inezona - A Self Portrait
Inezona tauft heute ihr Instrumental Album A Self Portrait in der Renée Bar.
A Self-Portrait ist ein Instrumental Album. Es sind zehn Songs, spontan entstanden in einer sperrigen Zeit. Es sind persönliche Momentaufnahmen einer Musikerin, separiert vom Alltag in der Lockdown Zeit im Jahre 2020. In einer alten, umgestalteten Mühle im Binzenland, mit Gitarre, Mikrofon, Laptop, und allem, was sonst noch rumlag.
Eigentlich wäre es der Plan gewesen, für eine Residency nach Südamerika zu reisen. Die eigene Wohnung war bereits untervermietet, und plötzlich war fliegen nicht mehr möglich. Gestrandet im eigenen Kontinent fand sie in einer alten Mühle eine Heimat auf Zeit. Eine Heimat, mit Rissen in den Wänden, knarrigen Holzböden und einer Flora drumrum. Anstatt mit neuen Musiker:innen zusammenzarbeiten, war sie hier plötzlich auf sich alleine gstellt. And so the story goes: Isolation führte zur Reflexion, Klimpereien wurden zu Songs. Einige Hilfsmittel dazu: ein Banjo, eine E-Gitarre, oder ein Glas voll Reis. Die lyrics wurden weggelassen, die Deutungswelten so amplifiziert.
Können solche "untermalende" Instrumentals in einer Bar überleben?
Das werden wir sehen. Ich glaube fest ans Renée [lacht]
Waren diese Songs mit ihren einzelnen Elementen, die du alle selber eingespielt hast, einfach zu übersetzen für eine ganze Liveband?
Ganz ehrlich gesagt nein. In unserer Probe vom Dienstag merkten wir auch wieder, dass diese "einfachen" Songs, auch wenn sie nicht kompliziert harmonisch sind oder voll abgehen würden, gerade deswegen schwierig sind. Es passiert nicht sehr viel, alles ist sehr fragil, aber die Songs leben von genau dieser Wenigkeit.
Plötzlich wird das Klirren der Gläser Teil der Perkussion. Plötzlich wird auch das Renée zum Portrait seiner selbst?
Ja voll. Von dem her mach ich mir auch keine Sorgen. Es ist ein Soundtrack, den wir spielen und dieser Soundtrack gehört dann auch immer zuden jeweiligen Orten, wo wir das Album spielen werden.
Heute Abend tauft Inezona ihr Album A Self-Portrait mit Liveband in der Renée Bar. Support kommt von der Stuttgarter Gitaristin Sally Grayson. Ab 21 Uhr.