OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Album der Woche: Cool Dry Place von Katy Kirby
Katy Kirby steht in einer langen Tradition der Folk und Liedermacherkunst und klingt trotzdem besonders zärtlich, besonders doppelzüngig und besonders humorvoll. von Mirco Kaempf
Album der Woche: Katy Kirby - Cool Dry Place
Das Debütalbum der texanischen Singer Songwriterin Katy Kirby ist einfühlsame Liedermacherkunst.
Das Album eröffnet sie mit einem Gebet für die Augenlider: mit Eyelids, einem so seicht-sensiblen Einstieg beweist die texanische Liedermacherin schon zu Beginn, dass grosse Kraft in der Ruhe liegt. Die 9 Songs auf ihrem Debütalbum Cool Dry Place sind bewusst arrangiert und unterscheiden sich immer wieder zwischen verspielt-humorvoll und arg-rührend. In den teils trübsinnigen Momenten vermag sie uns dennoch einzulullen, mit ihrem federleichten Gesangt. Vor allem auf Portals beweist sie ihr lyrisches Gespür, indem sie Bildwelten aufeinanderfallen lässt “I'm an alternate universe in Target lingerie/ You're a country song in three-four time.” Sie erkundet hier, wie Menschen jeweils einen eigenen Kosmos (oder gar, Universum) in uns tragen können in einer tonalen Intimität, die an ein Nick Drake oder auch Leonard Cohen erinnern mag. Dass sie allerdings auch eine Karriere in der Popmusik verdient hätte, hören wir in Traffic! oder Juniper. Für Indie/Folkfans ein must-listen im 2021. Folgt Katy Kirby via Bandcamp, Facebook oder Instagram.