OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Album der Woche: "No Home Record" von Kim Gordon
Mit viel Ach und Krach beweist die Ex-Sonic Youth Bassistin, dass der Avantgarde Punk auch mit 66 Jahren nicht mehr abzuschütteln ist. Auf ihrem Debüt-Soloalbum nimmt sie die Welt auseinander und hält uns Fetzen ihrer Poesie entgegen. von Mirco Kaempf
AdW Podcast Kim Gordon No Home Record
Kim Gordon veröffentlicht mit 66 Jahren ihr erstes Soloalbum. Sie lärmt, dekonstruiert und kritisiert - und bleibt cool in jeder Schieflage.
Es umgibt sie ein weites Flair. Mit Sonic Youth wurde Kim Gordon weltweit zu so etwas wie einer Ikone des Grunge, der Mode, Schmuckstück des verdreckten New Yorks der 80er Jahre - und Vorbild für Scharen von Musikern (vor allem weibliche). Als "Musikerin" hätte sie sich allerdings auch nach knapp 30 Jahren in dieser Band nicht gesehen. Vielmehr war Kim Gordon der unterkühlte Zen-Spiritus inmitten des Lärms. Doch austeilen konnte sie damals wie auch heute - als 66 jährige veröffentlicht sie nun mit No Home Record ihr erstes, eigenes Studioalbum. Eingespielt mit dem Produzenten Justin Raisen (Angel Olsen, John Cale, Ariel Pink, Charli XCX...) ist es sowas wie ein Dekonstrukt der lärmenden Seele einer Grossstadtkünstlerin. Oder, etwas weniger romantisch ausgedrückt: Kim Gordon gibt ihre Poesiefetzen zum besten, gestört und herausgehoben von industriellen Gitarrenakkorden und Trap-verworenen Zwischenschüben. Was bleibt jedenfalls, ist die uns so irrsinnig bekannte, rauchige dunkle Stimme der Kool Thing Kim Gordon.