OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Laut fürs Stillen
Die Schweiz ist zu wenig stillfreundlich. Das sagt jedenfalls der Bericht der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zur Stillförderung in der Schweiz. Mit 1,1 von 3 Punkten schneidet die Schweiz im internationalen Vergleich bei Kriterien wie politischer Wille und Finanzierung schlecht ab. Sie liegt hinter Deutschland, England, Ghana und Mexiko. Wir haben mit Susanne Grylka, Hebammenprofessorin und Leiterin der Studie „Becoming Breastfeeding Friendly Schweiz“, gesprochen. von Miriam Lubrich
Stillförderung
Die Schweiz schneidet bei der Stillstudie schlecht ab. Gespräch mit Hebammenprofessorin Susanne Grylka
Gesundheits-Power-Drink
Stillen ist für Kind und Mutter gleichermassen gesund und wirkt präventiv gegen Krankheiten. Dadurch senken sich auch die Gesundheitskosten, was der Gesellschaft zugutekommt. Daher empfiehlt die WHO, in den ersten sechs Monaten ausschliesslich zu stillen und danach bis zum Alter von zwei Jahren mit Beikost weiterzustillen. Eine Schweizer Studie aus dem Jahr 2024 zeigt jedoch, dass zwar anfangs fast alle Schweizer Mütter stillen. Nach fünf Monaten bekommen jedoch bereits 66 % der Kinder Beikost.
Was viele Mütter vom Stillen abhält, ist die Tatsache, dass zwei Drittel von ihnen Probleme damit haben. Hinzu kommt, dass der Mutterschaftsurlaub nach 14 Wochen endet. Die Familie Larrson-Rosenquist Stiftung setzt sich für die Förderung des Stillens in der Schweiz ein und hat auch den Bericht der ZHAW unterstützt.
Stillstrategien
Susanne Grylka und ihre Mitarbeitenden schlagen der Schweiz verschiedene Ansätze vor, um das Stillen verstärkt zu fördern. Vor allem brauche es eine nationale Stillstrategie und -kommission, wie sie beispielsweise in Deutschland existiert. Diese berät die Regierung, schreibt Richtlinien und Empfehlungen und unterstützt Initiativen. Ausserdem soll der Mutterschaftsurlaub verlängert werden. Darüber hinaus sollen die Forschung und die Ausbildung von Gesundheitsfachpersonen zum Thema Stillen verbessert werden.
Mehr dazu erfahren Sie im Bericht „Becoming Breastfeeding Friendly Schweiz“.