OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Mental Health Awareness bei Männern
Das Männerbüro Basel bietet Gespräche an für Männer mit Sorgen. Eine Anlaufstelle für Menschen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Weg von der Stigmatisierung, weg von alten Rollenbildern. Ein Ort, der Raum bietet, um persönliche Thematiken in einem anonymen Rahmen offen ansprechen zu können. von Tim Meyer
22.08.28 Männerbüro
Das Männerbüro Basel ist eine Anlaufstelle für Männer mit Sorgen.
Das Männerbüro steht Männern seit 1995 unterstützend und beratend zur Seite. Anfangs wurde Gewaltberatung angeboten – in den Jahren hat sich diese zur polivalenten Beratung entwickelt. Menschen zwischen 17 und 75 Jahren kommen ins Männerbüro. Felix Luterbacher, Berater im Männerbüro, sagt:
"Von den Hintergründen her, ist das Schöne, dass es nicht den typischen Mann oder Menschen gibt, der ins Männerbüro läuft. Ich habe auch Frauen, die in die Beratung zu mir kommen. Zum Beispiel mit der Frage: Wie funktioniert eigentlich ein Mann?
Die Beratung im Männerbüro ist keine Psychotherapie, es werden keine Diagnosen gestellt. Vielmehr will das Männerbüro eine Lücke schliessen und niederschwellig sein, sagt Gaudenz Löhnert, Geschäftsführer vom Männerbüro:
"Die Menschen, die zu uns kommen sind nicht krank, sondern sie kommen nur in einen Schritt nicht weiter. Es gibt kein Krankheitsbild. Es ist eine grosse Hürde für viele, zum Psychiater oder zur Psychiaterin zu gehen, hier im Männerbüro ist aber noch kein Psychiater, sondern einfach jemand der zuhört."
Menschen, die ins Männerbüro gehen, zahlen 1% von ihrem Einkommen oder mindestens 35.- für eine Beratungsstunde. Es gibt aber auch Klient:innen, die nichts bezahlen müssen. Felix Luterbacher sagt, dass Niederschwelligkeit nur Sinn macht, wenn es auch wirklich so niederschwellig ist, dass die Beratung nichts kostet.