OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Gedanken aus dem Boxring
Mawazo ist Kisuaheli und bedeutet Gedanken: Es können bedrückende aber auch motivierende Gedanken sein. Im Roxy Theater wird diese Woche ein Stück gezeigt, das "Mawazo" heisst und Einblick in die Gedanken von fünf Menschen gibt, die alle woanders herkommen, aber sich im selben Boxring wiederfinden. Es ist nicht so sehr ein Kampf gegeneinander, der darin stattfindet, als vielmehr ein Kampf gegen die Macht des Denkens in Kategorien wie Herkunft, Geschlecht oder Hautfarbe. von Paul von Rosen
21.12.14 Mawazo
Kulturtipp zu "Mawazo"
Mbene Mwambene und Ivana di Salvo führen Regie für "Mawazo", sind aber auch als Performende auf der Bühne zu sehen. Gemeinsam mit der Boxerin Lulu Kayage, dem Tänzer Aloyce Makonde und der Musikerin Misses Nobody gestalten sie einen Theaterabend, der eng mit den persönlichen Biographien des vielfältigen Ensembles verknüpft es. Mit Worten, Bildern, Videos, Tanzchoreographien und Musik erzählen sie von ihren Wünschen und ihren Ängsten, von ihrem Sich-durchs-Leben-Boxen in und zwischen verschiedenen Ländern einer globalisierten Welt.Sich nicht von starren Kategorien bestimmen lassen, stattdessen in Bewegung zu bleiben, Rückschläge verkraften und einen Umgang mit der eigenen Angst finden: Die Biographien der fünf Performenden und das Boxen haben eine ähnliche Intensität. Doch wie viele andere Gedanken hat auch in "Mawazo" die Frage danach, ob persönlicher Erfolg alles sei (und was Erfolg überhaupt ist), Raum im Boxring.
"Mawazo" wird am 15. und 16. Dezember im Roxy jeweils um 20:00 aufgeführt. Tickets, einen Trailer und weitere Infos findest du hier.