OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Wenn Macht zerfällt: Eine Ausstellung von Dominique White
Die britische Künstlerin Dominique White arbeitet in ihrer neuen Ausstellung "Great Powers Collapse from the Centre", in der Kunsthalle Basel mit Objekten, die Teile von einem immer weiter laufenden Prozess sind. Dabei nimmt sie sich des Begriffs «Schiffsbruch/Schiffbrüchig» an, jedoch weniger als Ende, sondern eher als Neubeginn. von Neva Flierl
26.03.01 Kunsthalle Dominique White
Die neue Austellung "All great Powers collapse from the Centre" von Dominique White in der Kunsthalle, behandelt Themen wie Sklaverei und Schiffe
Begriffe neu denken. Diese Aufgabe hat sich Dominique White (geb. 1993), welche nomadisch zwischen England und Frankreich lebt, gestellt. In ihrer Praxis arbeitet die Künstlerin mit der maritimen Mythologie der Schwarzen Diaspora, mit Fragen Schwarzer Existenz und Zukunftsvisionen.
Der Hauptbegriff der Ausstellung lautet "Schiffsbruch/Schiffbrüchig". Sie sieht diesen Begriff weniger als Untergang, sondern eher als Neuanfang und radikalen Umbruch.
Terror, so heisst die Serie, welche die jetzige Ausstellung "All Great Power Collapse from the Centre" als dritter Teil dazugehört. Dominique White arbeitet mit Eisen, Seilen und Stoffen, welche alle Teil von einem fortlaufenden Prozess sind. Für die Künstlerin sind Schiffe keine statischen Objekte, sondern sie verändern sich, unabhängig davon, ob sie unter Wasser oder im Museum sind, immer weiter.
Auch der Titel "All great Power Collapse from the Centre" steht nahe der Aussage der Ausstellung. Der Titel geht auf einen Gedanken von Dhoruba bin Wahad zurück, einem amerikanischen politischen Aktivisten und ehemaligen führenden Mitglied der New Yorker Black Panther Party. Das Zitat spricht darauf an, dass nicht äussere Feinde eine Rolle spielen, sondern die Schwächen, Widersprüche oder Konflikte im Inneren, die das System selbst zum Einsturz bringen.
Die Ausstellung kannst du noch bis zum 17. Mai in der Kunsthalle besuchen.