OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Ni Una Menos - Nicht eine weniger
50 Frauen* stehen am Donnerstagabend im Regen auf dem Marktplatz. Auf dem Boden liegen grosse, weisse Stoffstücke. Darauf malen sie mit Farbe Silhouetten von Frauen* und Blumen. Auf einem Stoffstück steht gross "Ni Una Menos". von Norma Schaffner
21.06.27 Ni Una Menos - Nicht eine weniger
Wir stellen Ni Una Menos Basel vor.
TW: Sexuelle Belästigung, Femizid, häusliche Gewalt
Ein Familiendrama, ein Einzellfall, eine Beziehungstragödie. So werden Femizide in den Medien oft beschrieben.
Ein Femizid ist die vorsätzliche Tötung einer Frau* aufgrund ihres Geschlechts. Nach dem eidgenössischen Büro für Gleichstellung von Mann und Frau stirbt in der Schweiz all zwei Wochen eine Person an häuslicher Gewalt - davon 3/4 Frauen*. Allein im Jahr 2021 sind in der Schweiz schon 15 Frauen* durch Femizide umgekommen.
Der Begriff "Femizid" hat sich speziell im Lateinamerikanischen entwickelt, um auf die Eskalation der Tötung an Frauen* und Mädchen dort zu reagieren. In Argentinien allein wird all 30 Stunden ein Femizid ausgeübt. Als Rektion auf den Femizid eines 14 jährigen Mädchens, ist dort 2015 die Bewegung "Ni Una Menos" entstanden. Mittlerweile geht die Bewegung über die lateinamerikanische Landesgrenze hinaus und kam auch in der Schweiz an.
Auch in Basel hat sich eine Gruppe junger Frauen* zusammengeschlossen, um darauf aufmerksam zu machen, dass häusliche Gewalt und Femizide auch in der Schweiz passieren. Jeden Donnerstag nach einem Femizid versammelt sich Ni Una Menos Basel für einen Gedenkprotest auf dem Marktplatz. Mit Musik, Transpis und Kerzen trauern sie um die Frauen* die durch die patriarchalen Strukturen unserer Gesellschaft sterben mussten.
Anlaufstellen für Betroffene
Kantonspolizei Basel - Stadt: 117
Opferhilfe beider Basel: +41 61 205 09 10
Frauenhaus beider Basel: +41 61 681 66 33