OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
The Outer Worlds 2: Space-Kapitalismus mit Augenzwinkern
Die Galaxis geht wieder einmal den Bach runter – und wie immer liegt es an euch, das Chaos zu richten. Doch statt der ueblichen apokalyptischen Trostlosigkeit serviert Obsidian eine bitterbunte Sci-Fi-Satire, in der hyperkapitalistische Konzerne, löchrige Autokratien und mathematisch fanatische Religionen um Macht und Profit streiten. Klingt absurd? Ist es auch. von Mirco Kaempf
25.11.04 Outer Worlds 2
Outer Worlds 2 von Obsidian bringt sowas wie "Fallout:New Vegas" in Space auf moderne Konsolen.
Bevor die ersten Laser schußbereit sind, landet man im Herzstück des RPGs: dem Character Sheet. Staerke, Intelligenz, Charisma, Wahrnehmung – das volle Pen-&-Paper-Brett. Statt auf moeglichst runde Werte zu spielen, belohnt Outer Worlds 2 extreme Spezialisierung. Wer Punkt fuer Punkt verteilt, merkt schnell: Man kann nicht alles koennen – und soll es auch nicht.
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Niedrige Intelligenz? Neue, herrlich dumme Dialogoptionen.
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Maximales Charisma? Du redest dich aus Gefechten raus, bevor die Gegner ihre Waffen ziehen.
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Hochwertige Tech-Skills? Du hackst ganze Sicherheitssysteme.
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Schwere Waffen, Nahkampf, Pistolen? Ja, auch der klassische "Alles-loest-sich-mit-Patronen"-Build ist drin.
Jede Attributs-Entscheidung oeffnet Türen – und schliesst andere gleichzeitig. Das macht jede Figur persoenlich, aber auch replayfreundlich: Wer sich im ersten Durchlauf auf Schleichen und Rhetorik verlässt, erlebt komplett andere Quests, Loesungen und Begleiterreaktionen als jemand, der Feinde mitWaffengewalt "ueberzeugt".
Der Nachfolger zum 2019 erschienenen The Outer Worlds kommt insgesamt mit groesserem Budget, satterer Story und der typischen Obsidian-Staerke: Entscheidungen haben Konsequenzen. Wer Obsidian kennt – Pillars of Eternity, Fallout: New Vegas – weiss, dass hier nicht nur Dialogzeilen abgehakt werden sollen. Fruehe Story-Weichen koennen sich noch viele Spielstunden spaeter bemerkbar machen.
Fallout: New Vegas in Space? Irgendwie schon – nur greller, leichtfüssiger und episodenhafter. Statt einer einzigen offenen Welt reist man zwischen einzelnen Planeten, baut seinen Charakter per Skill- und Perk-System wie gewohnt weiter aus.
Das Herzstueck bleibt die freie Fraktionswahl: Schlaegt man sich mit den Kapitalisten zusammen? Kaempft man fuer autoritaere Kontrolle? Oder schliesst man sich den fanatischen Daten-Missionaren an? Fast alles wird dabei mit einem Augenzwinkern der Entwickler:innen präsentiert, das Spiel nimmt sich selbst also nie völlig ernst. Obwohl viele Elemente dieser futuristischen, absurden und irrwitzigen Welt klare Parallelen zu unserer eigenen ziehen, ist es dennoch befriedigend, dass man in Outer Worlds 2 Entscheidungen treffen kann, die tatsächlich Konsequenzen haben und das Schicksal der Welt beeinflussen.
The Outer Worlds 2 erscheint für PC, PlayStation und via Xbox Game Pass.