OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Podiumsdiskussion "Comedy und Rassismus"
In der "Zeit gegen Rassismus 2021" hatte Radio X zu einer öffentlichen Veranstaltung eingeladen: Eine Podiumsdiskussion über Rassismus und Comedy fand am 13. September 2021 in der Barfüsserkirche in Basel statt. Die drei Podiumsgäste waren die Comedians Leila Ladari, Caroline Knaack und Edwin Ramirez. Die Gesprächsleitung hatte Bernard Senn, Redaktor und Produzent bei SRF 2 Kultur. von Janina Labhardt
21.09.23 und 21.09.25 Podiumsdiskussion vom 13.9. über Comedy und Rassismus
X-Plus auf Radio X
Vor rund 50 Gästen im Publikum diskutierten die drei jungen Comedians über ihre Stand-ups, die darin thematisierten Migrationshintergründe, Grenzen des Humors versus Kunstfreiheit und über ihre Erfahrungen mit gelungenen bzw. misslungenen Pointen.
Edwin Ramirez erzählte, wie er eine neue Comedypointe testet: Im Ausgang mit fremden Leuten kommt er locker ins Gespräch, dann probiert er einen satirisch-bissigen Witz aus und wartet die Reaktion ab.
Leila Ladari berichtete, wie sie rassistische Verletzungen aus ihrer Kindheit und Jugendzeit auf der Comedybühne verarbeitet. Anders als ihr tunesischer Vater hatte sie unter der alltäglichen Diskriminierung gelitten. Heute nimmt sie diese Menschen und erlebten Situationen auf die Schippe.
Caroline Knaacks Antrieb, als Comedian auf der Bühne zu stehen, sei ihr eigenes Leben. Das ähnle nämlich einer typischen Telenovela, also eine herkömmlich lateinamerikanische Fernsehserie. Ob die Beziehung ihrer Eltern, Anekdoten aus ihrer Schulzeit oder ihre Eindrücke von ihrem Lebensmittelpunkt in der Innerschweiz: Sie überträgt ihr Leben in eine Comedy-Show und plaudert aus dem Nähkästchen.
Als Auflockerung des Gesprächs zwischendurch legten alle drei jeweis eine kurze Show ein.