OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Heute: Real Farmer & Zoomies im Hirscheneck
Maximum Living on Minimum Wage – so lautet das Versprechen der niederländischen Indie-Punk-Band Real Farmer. Heute Abend präsentiert die Gruppe im Hirscheneck Songs aus ihrem neuen Album Two Wrongs Don't Make a Right. Unterstützung kommt vom Leipziger Americana-Projekt Zoomies. von Mirco Kaempf
26.05.14 Real Farmer x Zoomies
Heute am 14.Mai 2026 spielen die NL Band Real Farmer mit dem Leipziger Projekt Zoomies im Hirscheneck
Live-Erfahrung haben Real Farmer reichlich: Aktuell stehen bis Ende nächsten Monats rund 26 Konzerte in nur 38 Tagen an – ein intensives Pensum für eine Formation aus der DIY-Szene von Groningen. Gegründet wurde die Band von Frontmann Jeroen Klootsema, der tatsächlich auf einem Bauernhof aufgewachsen ist.
Der Name Real Farmer steht dabei auch programmatisch für einen nüchternen Blick auf die Realität. In ihren Songs beschäftigt sich die Band mit Themen wie Gentrifizierung, Drogenkultur oder Armut. Zur Besetzung gehören auch Bassistin Marrit Meinema, die zuvor unter anderem bei Lewsberg spielte, und Teil von The Klittens und Vivi Tropiceaux ist. Am Schlagzeug sitzt Leon Harms, der auch bei Personal Trainer aktiv ist.
Damit versammelt Real Farmer gewissermassen ein kleines „Who’s who“ der niederländischen Punk- und Indie-Szene. Ihr neues Album, Anfang Mai erschienen, richtet sich laut Band an Menschen, die eher introvertiert, zugleich aber gesellschaftlich aufmerksam sind. Die Texte beschreiben das System mitunter als Gefängnis, zeigen etwa im Song Settle eine deutlich antikapitalistische Haltung – ohne dabei auf nachdenkliche, introspektive Momente zu verzichten. Musikalisch bewegen sich die Stücke zwischen Art-, Garage- und Post-Punk, getragen von einer rohen, leicht anarchischen Energie.
Den Abend eröffnet Zoomies, das Projekt des Leipziger Musikers Maxim Tschernych. Erst vergangene Woche veröffentlichte er das selbstbetitelte Album Zoomies. Inspiriert von Künstlern wie Harry Nilsson oder MJ Lenderman verbindet Zoomies Americana-Anklänge mit selbstironischem Ton und einer leicht schrägen Wildwest-Nostalgie. Heraus kommt hier ebenfalls ein Soundtrack für introvertierte, aber aufmerksame 'Dream Addicts'.
Zoomies und Real Farmer spielen heute Abend im Hirscheneck in Basel. Konzertbeginn ist um 20 Uhr.