OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Hexereien im Computerzeitalter
Wie wird Wissen dekolonialisiert und wie können Erinnerungen beschworen werden, um neue Erkenntnisse zu erhalten? Im Haus der elektronischen Künste beschäftigen sich Künstler:innen der Regionale 22 gerade mit der Frage, wie Magie und Technologien zusammenfinden. Zu sehen in Wired Magic. von Mirco Kaempf
21.12.16 Wired Magic
Im Rahmen der Regionale 22 zeigen Künstler:innen Werke, die sich mit Hexerei und Technologie befassen.
Hexen sind keine schieren Märchenfiguren. Auch nicht blosse Opfer von Hetze und Verfolgungen des späten Mittelalters und der Frühneuzeit 1550 - 1650. Hexen sind auch: politisch. Sie sind feministisch, antipatriarchisch, antikapitalistisch, antifaschistisch, klimafreundlich und suchen sich den gängigen Narrativen zu entziehen. Dies vollführen sie anhand von Ritualen und schamanischen Anstalten, die innerhalb der aktuellen Ausstellung auch als "magisches Denken" bezeichnet werden. Rund 400 Jahre nachdem auch hier in Basel vermeintliche Hexen von der mittleren Brücke in den Rhein verbannt wurden, beschäftigen sich hiesige Künstler:innen mit schamanischen Praktiken und wie diese heute aussehen könnten. Mittels Technologien wie wir sie verwenden, in ihrer Absurdität, Gefahren, aber auch in ihren Reizen. In Performances, LED Ventilatoren, Animationen, von VR bis zu Acryl. Zu sehen im Rahmen der Regionale 22 Ausstellung im Hek, noch bis am 30. Januar 2022.