OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Filmtipp: Rétour à Séoul
Freddie spricht weder koreanisch, noch fühlt sie sich mit der Kultur verbunden. Sie wurde in Südkorea geboren, als Baby von einem französischen Paar adoptiert und ist in Frankreich aufgewachsen. Jetzt mit 25 Jahren reist sie zum ersten Mal nach Südkorea und begibt sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. von Noemie Keller
23.02.01 Rétour à Séoul
Filmtipp zu Rétour à Séoul.
In Seoul angekommen, freundet sich Freddie rasch mit der Rezeptionistin Tena an, welche zum Glück auch französisch spricht. Tena hilft Freddie sich zurechtzufinden, sowohl sprachlich als auch kulturell. Freddie entschliesst spontan mit Hilfe des Adoptionsinstituts, ihre biologischen Eltern ausfindig zu machen. Ihre Mutter lässt die Kontaktanfrage unbeantwortet, ihr Vater meldet sich kurzerhand. Zusammen mit Tena als Übersetzerin trifft Freddie ihren Vater. Während er sowohl überglücklich als auch zutiefst betrübt und voller Schuldgefühle ist, ist Freddie mit der Situation überfordert. Es ist ein ihr fremder Mann, mit dem sie keine Gemeinsamkeiten hat, nicht mal die Sprache, und der nichts über sie weiss.
Dieses Treffen ist der Anfang von Freddies Suche nach Identität und Selbstfindung. Der Film begleitet sie während mehreren Jahren durch die Auf und Abs ihres Lebens und zeigt ihre zwiespältige Beziehung zu sich, zum Land und ihrer biologischen Familie.
Rétour à Séoul läuft momentan im Kultkino.