OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Die Spritze fürs Dünnsein: Wie Wegovy and friends die Adipositastherapie revolutionieren
Ozempic, Wegovy und Saxenda: Medikamente, die seit letztem Herbst das Interesse der Öffentlichkeit auf sich gezogen haben. Elon Musk hat sie verwendet wie auch Kim Kardashian, um ein paar kosmetische Kilos zu verlieren. Was hat es mit diesen neuartigen Medikamenten auf sich? Für was und vor allem für wen sind sie gedacht? Eine Spritze, die die Kilos schwinden lässt, kann diese mit dem Revival von «Heroin Chic» problematisch sein? von Lisa Garberson
23.04.08 und 23.04.09 Wegovy and friends
Wir sind dem Thema Adipositasmedikamente und deren Verwendung nachgegangen und haben Expertinnen aus Medizin und Psychologie interviewt. Sie zeigen uns auf, wie diese Medikamente gerade die Adipositastherapie umkrempeln und welche heiklen Bilder sie reproduzieren.
Zuerst sprechen wir mit Katharina Timper, Leitende Ärztin auf der Abteilung Endokrinologie, Diabetologie und Metabolismus am Universitätsspital Basel. Sie zeichnet uns ein umfassendes Bild der Krankheit Adipositas und führt aus, warum sie die neuen Medikamente als ein Geschenk für die Adipositastherapie sieht. Danach wenden wir uns der Psyche zu und sprechen mit Marianne Chevillat, Psychotherapeutin auf der Psychosomatik am Universitätsspital Basel. Chevillat begleitet Patient:innen, bei denen Adipositas in Verbindung zur Psyche steht und die psychotherapeutische Begleitung brauchen. Welche Rolle spielen Medikamente wie Wegovy oder Saxenda in der Psychotherapie? Wir haben nachgefragt. Mit der Ernährungs- und Medienpsychologin Ronia Schiftan wenden wir uns dann den gesellschaftlichen Implikationen zu, die die neuartigen Adipositasmedikamente haben können. Schiftan sagt, Schlanksein gelte gesellschaftlich nach wie vor als Ideal, obwohl das Äussere tatsächlich nur limitiert Auskunft über den Gesundheitszustand geben könne. Mehrgewicht würde kategoriell zum Problem gemacht und das sei falsch.