OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Stadt.Geschichte.Basel Podcast Folge 11
In der elften Folge des Stadt.Geschichte Basel Podcasts reisen wir ins 14. und 15. Jahrhundert, schauen uns Basel aus der Sicht der leibeigenen genauer an und was Heidnischwerkerinnen mit Emazipation zu tun haben. von Lea Kamber
SGBS Folge 11 Emanzipation
Stadt.Geschichte.Basel
Einige Leibeigene flohen im 14.Jahrhundert vom Land in die Stadt Basel. Wer ein Jahr und einen Tag dort lebte und nicht zurückgefordert wurde, konnte das System wechseln. Doch bis dahin war es ein weiter Weg: Nur wer arbeiten konnte, Geld sparte und das Bürgergeld bezahlte, erhielt Bürgerrechte. Basel bot eine Chance – aber nur für die Tüchtigen.
Im 15. Jahrhundert dominierten die Zünfte das Handwerk und schlossen Frauen weitgehend aus. Frauen fanden im sogenannten Heidnischwerk eine Nische: Sie webten kunstvolle Wirkteppiche und arbeiteten im Auftrag reicher Baslerinnen. Manche konnten davon sogar leben. Ihre Arbeit galt damals als Kunst – und wurde erst später als bloßes Frauenhandwerk abgewertet.