OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Stadt.Geschichte.Basel Podcast Folge 8
Die achte Episode des Stadt.Geschichte.Basel Podcast behandelt die Reformation in Basel. Dabei geht es um das einflussreichste Spanferkel in der Basler Geschichte, um den Namensgeber des Gemeindezentrums Oekolampad hat und um eine Demo vor 500 Jahren, die so richtig eskalierte. von Ben Haab
SGBS Folge 8 Reformation in Basel
Stadt.Geschichte.Basel
1517 veröffentlichte Luther in Wittenberg seine berühmten 95 Thesen. Auch in Basel wurden diese rege diskutiert in der reformatorischen Bewegung. Basler Humanisten und Geistliche schrieben sogar Briefe an Luther, um mit ihm zu diskutieren. Auch der Basler Buchdruck interessierte sich für Luthers Schriften - sie versprachen ein lukratives Geschäft zu sein. Luthers Thesen wurden noch im selben Jahr in Basel gedruckt. Ein Jahr später wurde sogar ein Sammelband mit Schriften von Luther herausgegeben – mit einem Vorwort des damaligen Münsterpfarrer Wolfgang Capito.
An Ostern 1522, also weniger als 5 Jahre nach Luthers Thesen trafen sich verschiedene reformatorische Geistliche für eine weitere Provokation – heute würden wir es eine PR-Aktion nennen. Die Basler Reformatoren trafen sie sich im Schloss Klybeck um während der Fastenzeit ein ganzes Spannferkel zu essen – ein bewusster Affront gegen kirchliche Vorschriften. Die Stadtregierung reagierte zunächst abwartend, auch weil der Rat religiös und politisch gespalten war.
Am 9. Februar 1529 kam es dann zur folgenschwersten Eskalation: dem Basler Bildersturm. Hunderte stürmten das Münster und andere Kirchen, zerstörten religiöse Bilder und verbrannten sie öffentlich. Dieser Bildersturm markierte den endgültigen Durchbruch der Reformation in Basel. Der Stadtrat stellte sich nun endgültig auf die Seite der Reformatoren.