OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Neuerscheinung: Die Singles der Television Personalities von 1978 - 1994
Am Freitag veröffentlichte Fire Records mit Some Kind of Tension und Some Kind of Trip eine Bündelung der so wahnhaft-genialen Singles der Television Personalities; einer archetypischen Indieband. von Mirco Kaempf
Album der Woche von den Television Personalities
Sie waren die englische Outsider Punkband und blieben stets erfolglos. Mittlerweile ist die Band Dan Treacy's nun doch zu so etwas wie einer Kultband geworden. Erstmals veröffentlicht Fire Records die Singles der Band bis 1994 auf 2 Doppel LPs.
Im Jahre 1977 huldigte die gemeine Musikhörerschaft Chartauswucherungen wie Donna Summers' I Feel Love. Zur selben Zeit gingen eine Gruppe Minderjähriger in ein Studio und nahmen ein selber geschriebenes Lied auf, ohne zu realisieren, dass normalerweise der Gesang erst im 2. Take hinzukommt. 14th Floor war zwar John Peel zufolge kein richtiger Song, doch für manche Freaks und Freunde der Subkultur ein Zeichen, dass da mehr dahinterstecken könnte. Und es sollte mehr kommen. Dan Treacy, der eloquente und so naive Kopf der Band hatte ein Talent dafür, pop-psychedelische Punksongs zu schreiben. Insgesamt kamen rund 50 Songs zusammen, mal schwermütig, mal frohlockend, die er in immer wechselndem Lineup mit seiner Band Television Personalities veröffentlichte, aber nie wirklich Erfolg hatte damit. Fans fand er im Kreise der Subkultur trotzdem: the Smiths, Jesus and Mary Chain, Kurt Cobain oder MGMT haben ihn allesamt als Inspirationsquelle genannt. Fire Records veröffentlicht nun mit Some Kind of Tension (1978-1989) und Some Kind of Trip (1990-1994) einen gebündelten Blick auf das exzeptionelle Schaffen dieser Band, die immer so eigen und anders blieb, als der Rest.