OMG, Franck! Festival

Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.

In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.

Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals. 

OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.

Links:

omg-franck.ch

instagram.com/omg_franck

OMG, Franck 2026 Hof
Innenhof Franck Areal während OMG, Franck 2026 - Bild: Samuel Bramley
OMG, Franck 2026 Azu Tiwaline
Azu Tiwaline & Cinna Peyghamy am OMG, Franck 2026 - Bild: Samuel Bramley

The Velvet Underground - ein Dokumentarfilm über die revolutionärste Rockband der Welt

Nach erfolgreichen Spielfilmen wie Velvet Goldmine (1998) und I'm Not There (2007) widmet sich der Regisseur Todd Haynes in seinem aktuellen Projekt erneut der Musik. The Velvet Underground (2021) ist der Titel seines ersten Dokumentarfilms mit dem er tief in die New Yorker Kunstszene rund um die Jahrhundertband eintaucht. [reviewed von Nicolas Laube & Mirco Kaempf]

21.10.23 The Velvet Underground by Todd Haynes

In seinem neuen Dokumentarfilm begibt sich Todd Haynes auf die Spuren der New Yorker Band The Velvet Underground und zeigt unveröffentlichtes Archivmaterial.

Lou Reed, John Cale, Sterling Morrison, Maureen Tucker, Nico - manche Musiknerds bekommen bei diesen Namen heisse Ohren. Die Musikgrössen von The Velvet Underground waren nicht bloss in ihrer Zeit prägend, sondern gelten bis heute als musikalische Vorbilder.

Nun hat der amerikanische Regisseur Todd Haynes einen Dokumentarfilm über die Band gemacht, der neben bisher unveröffentlichtem Archivmaterial auch die Weggefährt:innen von The Velvet Underground zu Wort kommen lässt. Einer davon, Jonas Mekas - seinerseits als Koryphäe des Experimentalfilms bekannt - ist Mitbegründer der Anthology Film Archives, welches das Erbe der Filmschaffenden der Zeit sammelte und verwaltet. Haynes schliesst seinen Film mit einer Widmung an den 2019 verstorbenen Mekas, der für die Überlieferung vieler filmischer Dokumente mitverantwortlich war.

Der wilde Mix an quietschende Riffs, sphärischen Klangteppichen und ominösen Stimmen wird durch Filmaufnahmen der Bandmitglieder und dem Ort ihres Schaffens - dem New York der 60er und 70er Jahre klug bespielt. Selbst wer noch nie von The Velvet Underground gehört hat, spürt den Rhythmus der Zeit auf eindrückliche Weise. 

Musikalische Genialität und persönliches Scheitern liegen nahe beeinander und so überrascht es nicht, dass die intensive Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Kunst und mit jener des erweiterten Dunstkreises ihrer Band nach und nach zum Bruch führte.

Für Kenner:innen bietet der Film wenig neues, ausser der Möglichkeit, für zwei Stunden in die Welt von The Velvet Underground einzutauchen, sich von guter Musik und wunderschönen Filmaufnahmen berieseln zu lassen und dabei in Nostalgie zu schwelgen.