OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Treibhaus: 2030, wozu und warum
Die Stimmbürger:innen von Basel-Stadt sprechen sich für einen klimaneutralen Kanton bis 2030 aus (in der Stichfrage bis 2037), Berlin wird ein Referendum abhalten über Klimaneutralität bis 2030, und in ganz Europa sollen 100 Städte bis 2030 klimaneutral werden. Warum diese Fixierung auf das Datum «2030»?
22.12.17 und 22.12.18 Treibhaus Episode 37
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Wir schlüsseln das auf, im Gespräch mit Axel Schubert, Städteplaner, Dozent und Mitinitiant der Klimagerechtigkeitsinitiative Basel 2030, und wir lassen uns von der Kulturwissenschaftlerin Lena Schubert erklären, warum Berlin 2030 die Zukunft ist.
Das Datum 2030 wird in der klimapolitischen Diskussion immer wichtiger, seit das IPCC in einem Bericht festgehalten hat, dass bis 2030 mindestens die Hälfte des CO2-Ausstosses gegenüber 2010 reduziert werden soll, um das Ziel einer Klimaerhitzung um maximal 1,5 Grad noch einzuhalten. Gefordert sind da vor allem die Städte im Norden, die mit ihrem hohen Ressourcenverbrauch und mit dem enormen Konsum sehr viel zur Klimaerwärmung beitragen - erfreulich, dass sich immer mehr Städte dazu bewegen (lassen), mit einem ambitionierten Plan das Ziel netto null 2030 anzustreben. Aber netto null ist eben nicht null, und so ist Vorsicht am Platz - denn «netto null» erlaubt eben die Kompensation von klimaschädlichen Gasen, und das ist überhaupt nicht unproblematisch, wie «treibhaus» verschiedentlich aufgezeigt hat. Ebenfalls problematisch ist, dass der Konsum nicht in dieses Ziel eingerechnet wird. Die Klimaschäden fallen da meist im Ausland an und fallen nicht in Betracht. Es braucht also noch viel, um das Ziel «null» auch nur annähernd zu erreichen. Dass wir es erreichen müssen, ist aber unbestritten, je früher, desto besser.