OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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Labyrinth in blau
Im TANK gibt es aktuell eine Ausstellung zu erleben, die ihre Besucher:innen zu einem Teil der Installation werden lässt. Marie Matusz, Swiss Art Awards Gewinnerin 2021 und Wahlbaslerin, zeigt mit "Vultures" eine Art begehbares Labyrinth, in dem Sterben und Leben nahe beieinanderliegen. von Paul von Rosen
22.02.23 Marie Matusz - Vultures
Kulturtipp zu "Vultures" von Marie Matusz
Marie Matusz geht es in "Vultures" nicht so sehr um die einzelnen Werke, sondern mehr um die Komposition, die sie gemeinsam bilden. In dieser Ausstellung arbeitet die in Toulouse geborene und in Basel und Berlin lebende Künstlerin mit Wiederholungen: Alle Werke begegnen einem mindestens in zweifacher, oft sogar in zehnfacher Ausfertigung. Da sind etwa die Drucke einer von Matusz modifizierten Zeichnung von Honoré Daumier (1808–1879), die rechteckigen Glasplattformen und die handgefertigten Plastiktaschen, die sich in immer anderen Arrangements zeigen. Zwischen den im TANK verteilten Werken bewegen sich die Besucher:innen, von der Neugier getrieben, etwas Neues zu entdecken, und werden trotz aller eingebauten Abweichungen Teil einer raffinierten Dauerschleife, die viele Deutungsmöglichkeiten enthält.
"Vultures" von Marie Matusz, kuratiert von Roman Kurzmeyer, kannst du noch diese Woche am Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils abends von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr und nach Vereinbarung mit dem TANK besuchen. Alle Infos zur Ausstellung findest du auf der Seite vom TANK.