OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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"Rausch-Extase-Rush" - Eine Ausstellung ohne moralischen Fokus-im Historischen Museum Basel.
Die Wanderausstellung "Rausch-Extase-Rush" im Historischen Museum Basel bietet einen umfassenden Einblick in das uralte Bedürfnis der Menschen nach Rausch. Dabei werden Fragen wie "Warum und wie berauschen wir uns?" untersucht. Die Ausstellung läuft bis am 30.06.2024. von Nahom Mehret
23.11.01 Wanderausstellung Rausch Extase Rush
Die Ausstellung Rausch Extase Rush wirft einen Blick auf das Thema Rausch.
Im Gespräch mit Simon Haller, dem Initiator der Wanderausstellung "Rausch-Extase-Rush", wird deutlich, dass diese Ausstellung nicht mit der Moralkeule schwingt oder versucht den Rausch als etwas Teuflisches anzuprangern. Vielmehr lädt die Wanderausstellung dazu ein, das Thema Rausch aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Simon Haller fasst es prägnant zusammen: "Die Ausstellung soll dazu anregen, über das Thema nachzudenken, ohne den Menschen vorzuschreiben, was sie tun oder lassen sollen."
Eine Besonderheit ist, dass Schüler:innen an der Gestaltung der Ausstellung beteiligt waren. Die Jugendlichen hatten Einfluss auf alle Aspekte, sei es bei der Festlegung der Schwerpunkte oder der Wahl der Sprache. Zum Beispiel verzichteten sie bewusst auf QR-Codes oder übermäßige Bildschirmstationen und bevorzugten die analoge Präsentation des Wissens.
Als besuchende Person darf man durch verschiedene Räume schlendern und sich in gut dosierten Portionen Wissen über den Rausch aneignen. Themen wie Rausch und Evolution werden anhand eines Filmes dargestellt, und an der Hörstation kann man den Geschichten junger Menschen und deren Rauscherfahrungen zu hören.
Was in der Ausstellung zu kurz kommt, ist die Betrachtung des Rausches mittels Internet und in den sozialen Medien sowie beim Shoppen. Der Black Friday am 24. November ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Menschen extatisch in die Geschäfte strömen, um das Schnäppchen ihres Lebens zu ergattern.
Die Wanderausstellung "Rausch-Extase-Rush" deswegen nicht zu besuchen, wäre jedoch falsch. Sie vermittelt den Besuchenden verschiedene Aspekte des Themas Rausch, ohne dabei moralisch zu urteilen. Im Gegenteil, sie ermutigt die Betrachter:innen, sich auf vielfältige Weise mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Die Wanderausstellung "Rausch-Extase-Rush" läuft bis am 30.06.2024 im Historischen Museum Basel.