OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
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The Godfather himself in Basel
Will Eisner gilt als eine der einflussreichsten Figuren in der Geschichte des Comics. Nicht umsonst ist der wichtigste Preis in diesem Genre nach ihm benannt. Zum ersten Mal ist sein Werk im deutschsprachigen Raum ausgestellt, und zwar im Cartoonmuseum Basel. von Lisa Garberson
23.03.15 Will Eisner Graphic Novel Godfather
Comics wurden auf mehreren Ebenen von Will Eisner geprägt. So wob Eisner zum ersten Mal autobiografische und alltägliche Elemente in seine Comicgeschichten ein. In diesem Zug prägte Eisner auch den Begriff Graphic Novel und erfand den «Educational Comic», in dem er im zweiten Weltkrieg lebenswichtige Informationen visualisierte für die US-Soldaten. Zwei der vielen Gründe, weshalb er der «Graphic Novel Godfather» genannt wird.
Um das zeichnen zu können was ihn interessierte, musste Eisner zuerst den bestehenden Konventionen folgen, um diese dann irgendwann selbst gestalten zu können. So zum Beispiel mit seinem berühmtesten Helden dem «Spirit». Obwohl das Publikum der dreissiger Jahre nach Superheldengeschichten verlangte, webte Eisner immer auch die Leben und Sorgen der kleinen Leute im Quartier in die Geschichten mit ein. Dadurch schafften Comics den Sprung vom Genre-Medium zu einem literarischen Format, das alle möglichen Themen behandeln konnte und dies bis heute auch tut.