OMG, Franck! Festival
Sechs Tage, fünf Disziplinen, eine gemeinsame Vision.
In einer Zeit globaler Herausforderungen versteht sich OMG, Franck! als Plattform für Sub- und Clubkultur sowie für gesellschaftliche Reflexion. Das Festival steht für Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und zeigt, wie kulturelles Schaffen neue Perspektiven eröffnen kann. Wo sich unterschiedliche Szenen und Communities begegnen, entsteht ein konstruktives Miteinander.
Nachdem das Festival im Rahmen der Basler Art Woche 2025 gegründet wurde, ging es vom 15. bis 20. Juni 2026 bereits in die zweite Runde: „OMG, Franck! Let’s create our world in six days“ lud DJs, Künstler:innen, Designer:innen, Performer:innen und Köch:innen ein, gemeinsam mit dem Publikum eine Welt zu gestalten, wie wir sie uns wünschen – offen, vielfältig, nachhaltig und kreativ. 7'500 Besuchende kamen 2026 in Genuss dieses einzigartigen Festivals.
OMG, Franck! ist eine kollaboratives Format, welches durch den neu gegründeten Förderverein Franck, Radio X (Musik/Clubkultur), Tanzhaus Basel (Tanz/Performance), No Chef Studios (Food Culture) und AUDA (Fashion) organisiert wird.
Links:
Definitiv keine 'Damsel in distress': The Legend of Zelda - Echoes of Wisdom
Es ist das erste Mal (in der Mainline Zelda Serie), dass ihr die Kontrolle über die namensgebende Prinzessin Zelda übernehmt. Anstatt den Schwertschwingenden Helden mit der grünen Mütze, seid ihr auf die magische Manipulierung eurer Umgebung angewiesen, um Dungeon-Puzzles zu lösen und die Welt zu erkunden. von Mirco Kaempf
24.10.05 Zelda Echoes of Wisdom
Zum ersten Mal in der Mainline Reihe der Zelda Games übernehmt ihr die Rolle der titelgebenden Prinzessin, erschienen auf Nintendo Switch
Im Gegensatz zu Mario's Princess Peach (welche dieses Jahr mit Princess Peach: Showtime! ebenfalls ein eigenes Spiel spendiert bekam) war Link's Prinzessin Zelda ihrem männlichen Counterpart schon immer ebenbürtig, wenn nicht sogar noch mächtiger. Als Triforce Trägerin, trat sie auch schonmal als kompetenter Ninja (Sheik) auf, Piratin (Tetra) und durchwanderte schon andere Dimensionen. Und doch steuerten sich Spieler:innen (fast) immer als Link durch die Welt von Hyrule, meistens auf den Fersen der titelgebenden Prinzessinnenfigur. Dieser Spiess wird nun umgedreht: im neusten Top-down, 2D Zelda Spiel seid ihr the royal highness herself, auf der Flucht und als magische Retterin der ziemlich putzigen Welt.
Entwickelt wurde das Spiel von Nintendo und dem japanischen Studio Grezzo. Es ist auch das erste Zelda Spiel, welches von einem nicht-männlichen Lead, der Entwicklerin Tomomi Sano (Tekken 3, Ace Combat 3, Mario+Luigi, Zelda HD Remasters) gefertigt wurde. Insofern, ist es auch passend, dass wir zum ersten Mal Zelda spielen und nicht Link.
Optisch ist es eine aufgefrischte Interpretation der klassischen Zelda-Reihe. Es bleibt den traditionellen 2D-Zelda-Spielen treu, bietet eine nostalgische Top-Down-Perspektive und erinnert an Entries wie "A Link to the Past" (1991) oder "The Minish Cap" (2004), und ist angelehnt an das Grezzo Remake von "Link's Awakening" (2019) mit einem putzigen 3D-Clay-oder-Plastic-Look. In den Dungeons läuft das ganze auf 60 FPS – in der Oberwelt kommt es hin und wieder zu Rucklern.
Eine zentrale Mechanik des Spiels sind die Echoes of Wisdom, die das Gameplay grundlegend beeinflussen. Diese "Echoes" können so gut wie alles sein – von Objekten wie Tischen und Kisten, die benutzt werden, um höhere Ebenen zu erreichen, bis hin zu Echos von besiegten Kreaturen, die im Kampf gegen andere Gegner nützlich sind.
Diese Mechanik bringt eine zusätzliche Ebene der Interaktion mit der Welt und erlaubt, klassische Zelda-Rätsel auf individuelle Weise zu lösen. Zelda selbst wird dabei zur Schlüssel- und Drehfigur des Spiels, was sie wiederum als eigenständige Protagonistin herausstellt. Es wäre spannend, die Umkehrung der Zelda-Link-Perspektive in einer 3D Umgebung à la Tears of the Kingdom zu erleben.