X-Kids

Welche Themen bewegten dich? Wen wolltest du zu einem Interview treffen? Kinder zwischen 7 und 14 Jahren standen bei Radio X am Mikrofon und setzten ihre Ideen in eigenen Sendungen um. 

Kinderstimmen On Air

Die Kinderredaktion traf sich wöchentlich im Studio und produzierte monatlich eine neue Sendung. 

Jeweils am ersten Montag des Monats um 18.00 Uhr strahlten die X-KIDS ihre Sendung aus. 

Eine Sendung von Kids für Kids!

  • Radioluft schnuppern
  • Aktive Mitarbeit an mehreren Sendungen
  • Selbständig Ideen entwickeln und einbringen
  • Neue Erfahrungen sammeln
  • Eigene Stärken aufspüren und festigen
  • Austausch und Kontakt mit Gleichaltrigen
  • Teamwork
  • Sensibilität für verschiedene Themen entwickeln
  • Medienkompetenzen erwerben
  • Strukturierte Umsetzung eines Projekts in Anwesenheit von Profis
  • Neues lernen

Das Projekt von Radio X wurde unterstützt von E.E. Zunft zu Hausgenossen.

Kinderredaktion Radio X

OnAir

1x monatlich bis Juli 2025

Kontakt

xkids@radiox.ch

Mitmachen? 

Die Kinderredaktion pausiert momentan. Falls du aber an einer Mitarbeit interessiert bist, melde dich bitte per Mail. 

Die Clique Déja Vü hat an der Basler Fasnacht 2025 Kostüme nach japanischer Vorlage gefärbt (Photo: MdK)

Tie-dye - Schöne Muster, blinde Flecken

Von tiefem Petrolblau bis zu leuchtendem Rot: Die neue Ausstellung «Tie-dye: gefaltet, genäht, gefärbt» im Museum der Kulturen Basel widmet sich erstmals ausführlich den verschiedenen Techniken, mit denen Stoffe durch Falten, Abbinden oder Nähen gemustert werden. Rund 250 Textilien aus Afrika, Asien, Europa, Ozeanien und Südamerika zeigen die Vielfalt des Handwerks. Im Zentrum steht dabei nicht nur die Frage, wie die Muster entstehen, sondern auch, woher die gezeigten Textilien kommen. von Emilie Egli

26.09.12 Tie Dye MdK

Ein Bericht zur neuen Ausstellung Tie Dye im Museum der Kulturen Basel

 

Grundlage der Ausstellung ist die umfangreiche Textilsammlung des Museums. Die Provenienzforschung untersucht, unter welchen Umständen die Objekte in die Sammlung gelangten – und stösst dabei auch auf die koloniale Geschichte des Sammelns.

Besonders deutlich wird das bei den Menschen, die hinter den Textilien stehen. Bei vielen Objekten sind die Hersteller:innen heute unbekannt. Kuratorin Stephanie Lovász weist allerdings darauf hin, dass «Herstellerin unbekannt» nicht bedeutet, dass diese Menschen unbekannt waren – sondern dass ihre Namen und Geschichten vom Museum nicht überliefert wurden. Die Ausstellung macht diese Lücke sichtbar und fragt damit auch nach den historischen Bedingungen, unter denen gesammelt und dokumentiert wurde.

Auch die Präsentation der Objekte versucht, mit traditionellen Formen ethnologischer Museen zu brechen. Auf dem zentralen Catwalk stehen die Kleidungsstücke selbst im Vordergrund, statt sie an menschlichen Figuren zu inszenieren – eine bewusste Abkehr von einer Darstellung, die schnell exotisierend wirken kann.

Gleichzeitig lässt sich das Handwerk selbst entdecken: Stationen und Installationen zeigen Schritt für Schritt, wie die Muster entstehen, und laden Besucher:innen dazu ein, einzelne Techniken selbst auszuprobieren. Genaueres zu den Veranstaltungen findes du hier.

«Tie-dye: gefaltet, genäht, gefärbt» ist noch bis zum 23. Januar 2028 im Museum der Kulturen Basel zu sehen.

Blick auf die Ausstellung mit einem Boubou aus Mali auf dem  Catwalk im Vordergrund und Technikstationen im Hintergrund
Blick auf die Ausstellung mit einem Boubou aus Mali auf dem Catwalk im Vordergrund und Technikstationen im Hintergrund (Photo: MdK)