Die Woche für dich zusammengefasst

Es ist Sonntag, der 11. Oktober, und das ist der Wochenrückblick mit folgenden Themen: Neugestaltung des Barfüsserplatzes, Vergabe des Basler Kulturpreises an Sam Keller, Wasserknappheit in Gelterkinden und ein neues Förderprogramm für klimafreundliche Projekte in Basel-Stadt.

Wochenrückblick

Der Wochenrückblick informiert über das politische Geschehen in und rund um Basel.

Bevölkerung kann bei Neugestaltung des Barfüsserplatzes mitreden

Der Basler Barfüsserplatz soll in den kommenden Jahren neugestaltet werden. Die Bevölkerung hat noch bis Ende Oktober die Möglichkeit, online Ideen und Anregungen einzubringen. Am 17. Oktober findet zudem eine weitere Mitwirkungsaktion direkt auf dem Barfüsserplatz statt.

Zu den bereits diskutierten Vorschlägen gehören mehr Platz für Fussgänger, zusätzliche Grünflächen sowie unterirdische Velostationen.

Basler Kulturpreis 2026 geht an Sam Keller

Der Basler Kulturpreis 2026 wird an Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler, verliehen. Das gab der Regierungsrat am Donnerstag bekannt. Keller wird für sein langjähriges Engagement für die Kunst- und Kulturstadt Basel ausgezeichnet. Seit 2008 leitet Keller die Fondation Beyeler. Zuvor war er Direktor der Art Basel. Der Basler Kulturpreis ist mit 20'000 Franken dotiert.

Gelterkinden ergreift Massnahmen gegen Wasserknappheit

Die Gemeinde Gelterkinden im Oberbaselbiet kämpft mit akuter Wasserknappheit. Wie die «Volksstimme» am Donnerstag berichtete, sind die Grundwasserreserven der Gemeinde auf ein Rekordtief gesunken.

Auch die Nachbargemeinden können derzeit nicht aushelfen, da sie selbst über zu wenig Wasser verfügen.

Als Notfallmassnahme prüft Gelterkinden deshalb, Wasser aus Tecknau zu beziehen. Eine entsprechende Wasserleitung besteht bereits. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Wasserbezug aus Buus. Dafür müsste allerdings zuerst eine neue Leitung gebaut werden.

Basel-Stadt lanciert Förderprogramm für klimafreundliche Projekte

Der Kanton Basel-Stadt hat ein neues Förderprogramm namens «Klimpact» lanciert. Wie das Präsidialdepartement am Donnerstag mitteilte, soll das Programm nachhaltiges Verhalten im Alltag erleichtern. Gesucht werden innovative Ideen, die beispielsweise Reparaturen fördern, regionale Lebensmittel stärken oder klimafreundliches Reisen attraktiver machen.

Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen können ihre Projekte bis zum 4. Januar einreichen. Mit dem Förderprogramm möchte der Kanton zugleich Erkenntnisse für seine zukünftige Klimapolitik gewinnen.