Baumsterben in Basel
Der Hitzesommer 2026 hatte für die Bäume in Basel verheerende Folgen und führt zum Absterben vieler Bäume. Wie sieht die aktuelle Lage im Hardwald und im Stadtpark Birsköpfli aus und weshalb leiden unter den Bäumen vorallem die Buchen unter der langanhaltenden Trockenheit? von Emilie Egli
Baumsterben nach dem Hitzesommer in Basel
Ein Beitrag über die Auswrikungen des Hitzesommers 2026
Die anhaltende Trockenheit und die rekordhohen Temperaturen brachten die Bäume in Basel zum Sterben. Die Auswirkungen davon sind am Ende des Hitzesommers deutlich sichtbar. Vom Wald sei nur ein Viertel nicht davon betroffen gewesen. Petra Huser, die Leiterin der Stadtgärtnerei Basel, gab an einem Medienrundgang Einblick in den Stadtpark beim Birsköpfli in Basel. Ein Einblick in den Wald gab Christian Kleiber, Revierförster der Bürgergemeinde Basel.
Das Leiden der Bäume
Die Bäume sind am Leiden und dies wird auch längerfristige Konsequenzen haben. Laut Christian Kleiber sei die Lage im Wald verheerend. Viele Bäume seien abgestorben oder erlitten Schäden. Das Ausmass der Folgen des Hitzesommers werden erst im nächsten Frühling sichtbar sein, doch die Bäume, welche tot seien, könne man nicht mehr retten.
Auch im Vergleich zum Hitzesommer 2018 sei der Sommer dieses Jahr deutlich schlimmer gewesen. Es fiel wenig bis kein Niederschlag. Für die Buche ist das schwierig, weil sie wegen ihrer flachen Wurzeln nicht mit der Trockenheit umgehen kann. Die Kombination von Trockenheit mit der Vorbelastung vom letzten Jahr machen die Buchen deutlich schwächer. Das auch im Hinblick auf die Zukunft, denn die Bäume seien laut Christian Kleiber regelrecht am Verbrennen.
Die Bewässerung im Wald ist schwer
Der Wald ist gross. Weil sich die Fläche des Waldes beider Basel über 700 Hektar ausstreckt, ist das Bewässern nicht so einfach wie im Stadtpark Birsköpfli. Beispielsweise ein grosser Baum im Wald brauche pro Tag schon 600 Liter Wasser, die nicht für jeden einzelnen Baum in den Wald transportiert werden können. Laut Petra Huser befinden sich die Bäume des Stadtparks in einer privilegierten Lage, da sie nahe am Rhein und an der Birs und somit auch nahe am Grundwasser gelegen sind. Ebenfalls können sie bewässert werden und seien somit momentan in einer guten Lage.