Lysann König zeigt bis am 1. Mai "Tears for Fears" im Amore
In ihrer neuen Soloausstellung "Tears for Fears" lässt die Basler Künstlerin Lysann König tief in ihre Gefühlswelt blicken. Es geht um Schmerz, Trauer, Traumata aber auch um Heilung. Typisch für Lysann König ist, dass auch traurige Momente mit Humor und Schönheit verbunden werden. Wir haben uns mit Lysann König über die Kraft der Kunst und die aktuellen Herausforderungen für Kulturschaffende unterhalten. von Danielle Bürgin
26.04.21 Lysann König im AMORE
Tears for Fears heisst die neue Soloausstellung von Lysann König.
Die Ausstellung von Lysann König (aka Lysann aka Terror Tanga) ist in zwei Räume aufgeteilt. Während im vorderen Teil ältere Videos von Lysann gezeigt werden, tauchen die Besucher:innen im hinteren Teil des Ausstellungsraums in eine ganz eigene, neue Welt der Künstlerin ab. Der Raum ist dunkel gehalten. In regelmässigen Abständen sieht man eine grossflächige Projektion einer ganz neuen Videoproduktion.
Zudem präsentiert Lysann König auch mixed Media Objekte. Es sind Skulpturen, die alle eine eigene Geschichte erzählen. Die Arbeiten tragen emotionale Titel wie "Collection of Tears" oder auch "The End of Club Culture" und stellen alle unterschiedliche Welten dar.
Lysann König thematisiert in ihrer künstlerischen Arbeit, oft durch Performances, Videoarbeiten und Installationen, die Verletzbarkeit und die Arbeitsbedingungen von Kulturschaffenden. Ihre Projekte bewegen sich häufig im Spannungsfeld von Postkapitalismus, sozialen Kollaborationen und der haptischen Erfahrung von Kunst.
Tears for Fears von Lysann König ist noch bis am 1. Mai im Amore zu sehen. An der Finissage tritt unter anderen auch Simon Baumann mit einer ganz neuen Performance auf.
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